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1 (1858) Reue versöhnt Die Jäger
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Lord eiche». Sie singt, ich weiß es gewiß, ganz gewiß.Fräulein von Nechenauer hat mir davon geschrieben.

Glicrförstcrin. So muß sie es für sich gelernt haben; wirhaben nichts dafür bezahlt.

Lordclchcn. Aber ihr Klavierspielen soll besser, viel besserseyn, als ihr Gesang.

Glicrförstcrin. Noch besser? Was Sie sagen! O erzählenSie mir doch noch mehr ich höre gar zn gern Gutes von demMädchen.

Lordclchcn. Was ist denn aus ihrer Figur geworden? Siewar ein kleines Ding, als sie nach der Stadt geschickt wurde. Istsie gewachsen?

Glicrförstcrin. Denken Sie mir einen ganzen Kopfbeinahe.

Lordclchcn. Nun, nun warum nicht

Glicrförstcrin. Sie werden sehen.

Lordclchcn. O ich glaube es gern. Was ich sagen wollte

-sie kann ja diesen Abend auf unfern Ball geschickt werden;

denn vermnthlich wird sie auch wohl tanzen?

Glicrförstcrin «freudig). O ja scharmant tanzt sieMadam Schmidt hat es gesagt scharmant!

Lordclchcn. Für ein Mädchen von solchem Stande ist siedoch fast zn vornehm erzogen.

Glicrförstcrin. Sie verlor ihre armen Aeltern früh. Ichbin Pathe zn ihr. Von Kindesbeinen an war. sie gelehrig und brav;mein Mann hatte denn so eine Freude an ihr darum habenwir gethan, was wir konnten, ohne uns weh zu thun. Sie istübrigens bescheiden und gut und wir wollen auch nicht etwahoch mit ihr hinaus.

kordcichc» «gleichsam zutraulich). Das ist auch das Allerbeste.Daher rielhe ich auch doch ohne Ihnen vorzngreifen sie ließe