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1 (1858) Reue versöhnt Die Jäger
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Korkeichen. Manchmal, aber

Vkerförstcrin. Nun man muß Geduld haben. Zeit undStunde ist Lei dem Menschen nicht gleich; wir wollen ja alle auchalt werden! Wenn Sie so was sehen, Kind, so reden Sie dochzum Besten. Ich thue das auch, so viel ich kann schütte Wasserins Feuer, wo ich es sehe. Es ist besser, denke ich, er brummtsich bei mir ans, als bei andern Ach wenn ich ihn nur nochlange brummen höre!

Korkeichen. Diesen Abend ist Ball bei uns ich freuemich recht darauf. Ich habe Lust zu tanzen. Ich bin heute rechtdazu aufgelegt. Daß Herr Anton uns nur nicht wieder so frühwegschleicht. Was gibt es denn sonst Neues?

Vkerförstcrin. Neues? Apropos meine Nichte ist heuteaus der Stadt zurück gekommen

Korkeichen. Heute? Ist denn heute der sechste?

Vkerförstcrin. Freilich. Heute hat sie ja kommen sollen.Sie ist, Gott Lob! frisch und gesund.

Korkeichen. Das freuet mich ich bin ihr recht gut. (Siegeht ans Fenster.) Es ist recht schlechtes Wetter. Der Herr Försterwerden schlechte Jagd haben. Es ist so neblig, daß man kaum dieHand vor den Augen sicht.

Vkerförstcrin. Das sagte ich auch; aber wie der Alte nunist Anton mußte mit Tagesanbruch fort.

Korkeichen. Ist sie hübsch?

Vkrrförstcrin. Friedcrikcheu?

Korkeichen. Ja.

Vkerförstcrin. Hübsch? Ja, hübsch will gar viel sagenaber sie ist ein artiges Mädchen.

Korkeichen. Es ist mir sehr lieb, daß sie wieder hier ist. Sie hat in der Stadt singen gelernt?

Vkerförstcrin. Das weiß ich wirklich nicht.