Druckschrift 
1 (1858) Reue versöhnt Die Jäger
Entstehung
Seite
28
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Musje Zeck was sagst du dazu? Und Anton hcirathet Mam-sell Kordelchen da ist Vieren geholfen. Gelt? Ja, mein liebesKind, das habe ich ans dem Amte so gut als richtig gemacht.

Friederike t-rschrockcni. So?

Oberförstern!. Und meinen Alten? Sorge nicht, den bringeich auch noch herum.

Friederike > vergnügt). Will der nicht?

Gbcrförstcriii «schnell). Durchaus nicht.

Friederike. Man muß ihm Wohl seinen Willen lassendas Widersprechen macht ihn böse.

Oberförstern«. Das will ich auch nicht. Du sollst ihndarauf bringen.

Friederike. Wie? ich?

Oberförster in. Sollst mir ihn bereden helfen.

Friederike. Das wird sich wohl nicht schicken

Oberförster in. Und, liebes Kind wenn du hcirathestnur gleich ans die Autorität gehalten! Ans die Autorität gehalten!sonst geht dir cs so, wie mir.

Friederike. Gott machte mich recht glücklich, wenn ich einstin so einer Ehe lebte, wie Sie

Oberförstern,. Hm mein liebes Kind! Ehestand istWehestaud (sich was z» Gate tbnciid) indes;

Friederike (mit Wärm-). Sie sind sehr glücklich. In derStadt habe ich so wenig gute Ehen gesehen, daß ich nur vor demWortHeirath" zittre. Der gute Vater! Er liebt Sie so herzlich.

Oberförster in. Ja, ja, das ist wahr. Das muß mansagen. Alles was Recht ist das thnt er.

Friederike. Er würde ohne Sie nicht leben können.

Gbcrsörstcrin. I nun ich wenn ich es ärgertmich mir, daß er so ein Brummbär ist aber ich halte doch großeStücke ans ihn.