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Zwölfter Auftritt.
Friederike allein.
Anton — Anton! Du willst mich lieben, und gehst fort, daich komme? Er mnß böse auf mich sehn; — gewiß, gewiß! —sonst wäre er hier. Jndcß, ans gleichgültige Dinge zürnt mau janicht — also liebt er mich doch! Anton! lieber viel Zorn, als Kälte.
Dreizehnter Auftritt.
Obcrförsteriii. Friederike.
Oberförster! ii. Wo mag er doch seyii? Gewiß trabt erdraußen im Garten herum und brummt. — Noch nicht getrunken?Ja, heutiges Tages hungern sich die Mädchen die Schwindsucht anden Hals, um nur die Taille nicht zu verderben. (Frietcrikc trinkt.)Nun Kind, wie steht's? Hat der Abschied von der Stadt dir vieleThränen gekostet?
Friederike. O nein! mit freudigem Herzen eilte ich hieher.
Blicrsörjtcrin. Kind, Kind! verstelle dich nicht! Die vielenjungen hübschen Herren — Bier Jahre in der Stadt — ein hüb-sches Mädchen — mach mir nicht weiß, daß du keinen Liebhabergehabt hättest, ich bitte dich; mach mir das nicht weiß!
Friederike. Run — wenn auch einige mir versichert hätten,daß — daß — liebe Mutter, ich lasse keinen Liebhaber zurück.
Glicrförjkcrin. Dein Herz ist also noch frei?
Friederike. Ich sage Ihnen, daß ich die Stadt gern ver-lassen habe.
Bberserstcrin. Brav, brav. Du sollst hier ein Partiechenthnn — Nun seht doch? Fenerroth über und über. Der junge