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Gb crförstcrin. Ich? — Wer — ich? Wann läßt du michbeim wohl zum Worte kommen? Wo darf ich meine Meinungsagen? Auf Martini werden cs zwei Jahr, daß ich zuerst von derHcirath gesprochen habe — da ging das Unglück los. — Nun —ich habe geschwiegen — geschwiegen, was ich konnte. Nachher hates der Herr Am'.mann mir wieder unter den Fuß gegeben; aber,so wie ich nur den Mund anfthat — ward ich ja angelassen! Jetzthat die Frau Amtmännin in der Kirche wieder angcfangcn: „Mam-sell Kordelchen hätte meinen Anton gar zu gern." Nun — denkeich, Ehen werden im Himmel geschlossen — und wenn es GottesWille ist, daß mein Anton Mamsell Kordelchen heirathen soll, sowerden wir nichts dazu und nichts davon thun können. Ich habees gesagt. — Du bist Vater, wie ich Mutter. — Thn mm wasdu willst — ich sage kein Wort mehr!
Gb crsörstcr. Bist du fertig?
Glicrsörstcrin. Ja.
vbcrförstcr. Nun sprich nicht eher wieder, bis ichdich frage.
Gö crsörstcrin. O ich will nichts — gar kein Wort will ichsagen.
Vbcrförstcr. Noch besser. Das Amt hat dir also die Hei-rath recht nahe gelegt?
Vbcrförstcri». Ja. Nahe — ganz nahe.
Vbcrförstcr. Nun, eben darum liegt mir die Sache weit,weit — ganz weit.
Vbcrförstcr in. Nun da haben wir's! Warum denn? Sag,warum?
Vbcrförstcr. Sieh, mein Kind, was man so unter demPreise weggiebt, pflegt kein gangbarer Artikel inehr zu seyn.
Bbcrfö rstcrin. Was? — Mamsell Kordelchen —
Vbcrförstcr. Kurz, ist ein alter Ladenhüter.