Druckschrift 
1 (1829)
Entstehung
Seite
196
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In die Sinnlichkeit nicht zu versinken,

Muß er ans der Hippvkrcne trinken,

Die der Macht des Irdischen entreißt.

Wer hicnieden selig schon will leben.

Der befreye seines Herzens StrebenVon der Zeit, die gleich beständig kreist.

Hold umgeben von der Liebe Schleyer,

Sah dein Auge die Versuchung nicht.

In den heil'gen Tonen deiner LeyerSchwang es fromm dich zu dem ew'gen Licht.Nicht benetzen dürfen den die Wellen,

An den Klippen darf nicht der zerschellen.

Welchen Leukothea's Schleyer hüllt.

Von der Sünde wird nicht der berühret.

Den die Liebe durch das Leben führet.

Welchen ihre reine Glut erfüllt.

Glücklich! welche in den Blüthenjahren,

In dem raschen Strom der Heldenkraft,

Ehe sie des Alters Last erfahren.

Schieden, ehe Krankheit sie entlasst.

Wie in Unschuld du von ihm gekommen,

Hat dich wieder Gott zu Sich genommen.

Mit des Sieges Palmenzweig geschmückt.

Wenn des Ird'schen Nebclschein verschwunden.Glänzt als Wahrheit, was das Herz empfunden.Glänzest, der Vergänglichkeit entrückt.

Die Jahrtausende vergehn, verhallen.

Throne stürzen, Throne neu entstehn,

Körner wird es rühmend doch erschallen.

Vis nicht teutsche Sprache wird verwehn.