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1 (1829)
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Esma! o verzeih, verzeih dem Armen,

Der des Lebens Frieden dir geraubt.

Mit dem Herzen habe dn Erbarmen,Welches an'der Liebe Glück geglaubt.

Mich umgeben cw'gc Todesschancr,

Zittre, wenn mein End' zu nahen droht,Doch ertrag' ich nicht des Lebens Dauer,Aber fürchterlicher ist der Tod.

Als, von Liebesflanimen ganz umfangen,Ich beseligt lag an deiner Brust,

Ach! warum nicht dürft' ich da gelangenZn des schönem Lebens cw'gcr Lust.

Konnte denn ich feige dich verlassen.

Als der Wütherich uns überfiel!

Ewig müßte ich mich selber hassen,

Blieb' ich dir nicht treue bis zum Ziel.

Keinen andern Ausweg fand ich offen.

Für Erwägung keine Zeit es gab,

Und das Eisen hätte dich getroffen.

Wärest durch mich selbst gestürzt in's Grab.

Die dem Tod entgegen wollte gehen.

Die für mich sich bot dem Dolche dar,Hätt' ich ruhig sollen morden sehen.

Da ein Wort zur Rettung nöthig war?

Doch nicht, blos, damit nicht Esma stürbe.Machte, daß ich meinen Gott verließ;

Daß ich sie hiedurch für mich erwürbe.Wirkte mit, daß ich mich so bewies.

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