Der S c c l c Drang.
(§s treibet ein geheimes DringenDes Menschen Bessres zn dem Besten hin,
An Himmelshöhen will's ihn schwingen,
Aum Endelvsen seine Seele ziehn.
Ermüdung führt mit das ErscheinenDer Thatcn immer wiederholter Lauf;
Es sucht das Land des Edlen, Reinen,
Der Geist die Welt der Ideale auf.
Und nach der Hcimath hingezogen,
Gleichwie das Eisen durch Magnetgewalt,
Hebt von des Lebens stürm'schen WogenEr sich dahin, wo Irdisches verhallt.
Und nichtig dort wird das Gelehrte,
Verschwinden wird des Menschen Wissenschaft,
Und was er auf der Erde ehrte.
Und auch des Siegers ungestüme Kraft.
Der Menschen ganzes Streben, Trachten,
Der Wünsche sich durchkreuzendes Gewühl,
Und was sie thun und ihre SchlachtenSind nur für dieses bald vergch'nde Spiel.
Momente sind dem Geist gegönnet.
Der ird'schen Fesseln da entledigt, dringtEin Fühlen (keine Sprach' cs nennet)
In ihn, zum Quell der Wahrheit er sich schwinat.