Druckschrift 
1 (1829)
Entstehung
Seite
55
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Au wissen nicht ist ihr Erscheinen,

Bestimmen laßt sich ihre Dauer nicht.

Vermögend sonsten nur zu meynenErhellet da der Wahrheit Himmelslicht.

In bald doch rnft die KörperhülleDie Seele aus dem geist'gen Leben her,

Aus seligster Genusses Fülle,

Und wieder schwimmt sie in der Täuschung Meer.

Und trauernd sehnend sich zurückeVertauscht sie jene gegen diese Welt,

Die sklavisch stöhnet jedem Glücke,

Wo Laster sieget und die Tugend fällt.

Die Hülle folgt dem Wirbelzuge,

Doch über unsrer Tage gleichem GangSchwingt sich der Geist in kühnem Fluge,

Der Körper aber unterliegt dem Awang.