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An die Florain W b r l i y.
lieblich gestaltete, niedliche Nymphe,
Unbemerkt unter der Menge Gespielen,
Wohl an kühlender Quelle, in einemDer so zauberisch reizenden Garten,
Welche einst Cäsar dem Volk geschenktDurch's Testament, ihm, welchem er allesIn dem Leben geraubt, nebst der langenHerrschaft der Welt auch die Freiheit. Geschätzt nichtStandest du im Unzählbaren da.
Gierig erspähte der Norden dich, führteJubelnd, als sey ihm geworden das schönsteGlück (erworben durch goldene Summen),
Dich im Triumph in die rauhen Gefilde,
(Spärlich gedeiht da, mühsam die Kunst),
Tempel dir bauend, in welchem du thronst alsGöttin der Blumen, Italische Flora;
Und so verehret als göttlich der Teutsche,
Was zu betrachten nicht würdigt der Römer.