Donnernd wälzten sich des Krieges blut'ge WogenGen Korinth heran mit Raubbegier,
Auf Septimius Severus Siegesbogcn*)
Wurden wir der stolzen Roma Zier,
Sahen majestätisch triumphalsche AugeViele ernst und stolz vorüber gehn;
Siegend nur kam Roma lang ans jedem Kriege,Doch ihr Reich, es konnte nicht bestehn.
Die Gebieterin der Erde mußte fallen.
Und die nie erreichte Macht zerstäubt.
Rom verlassend, mußten wir schon früher wallenNach Byzanz, des Reiches neuem Haupt.
Fruchtlos blieb doch Kaiser Konstantins Bestreben,Sein Bemühen war vergeblich nur,
Leben kann man nicht den 'Abgestorbnen geben.Halten nicht die wirkende Natur.
Rom's erhabner Geist, der langst verflogen,
Lebte an dem Hellespont nicht auf.
War mit den Catonen fortgezogen.
Menschen hemmen nicht des Schicksals Lauf.
Von Sanct Markus Kirche prächt'ger Pforte Hohe,Ferner Lande, fremden Guts gefügt.
Sollten wir verkünden, zeugen als Trophäe,
Daß Constantinopel ward besiegt.
Daß die vier Pferde die auf genanntem Triumphbogengestandenen selbst waren, ist hier angenommen, niaiterwiesen.