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1 (1829)
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M o r g c >i.

^s entstieg in majestätischer Fever dem Meere

Leuchtend des Tages Gestirn. Wie in dem AnblickdeS All'S

Sehnend bei Nacht ich verweilte, so bei dem Aufgangder Sonne.

Herrlich, v! herrlich bist du, heilige große Natur.

Alles erwachet zu freudig erneuertem glänzendem Leben;

Aufgethan ist mir eine beglückende Welt.

Nor mir liegt die (einst EroßgriechenlandS) reizendeKüste,

Dort ist Parthenope noch, rauchend der alte Vesuv;

Durch die von der Sonne durchschimmcrt verklärendenDüfte

Wolkig entsteiget sein Dampf zu dem ätherischenRaum.

Heiterer, kühlender Morgen, eS folgt dir Schwüle deSTageS,

Fröhlicher Jugend die Last, welche das Alter be-schwert.

O! Italien, selber das Irdische scheinet uns irdisch

Nimmer in dir, du stimmst alles zum Heiligen um.

Ja! ich liebe und sehne, ich ahne, ich glaube und liebe;

Hier, hier lebet der Mensch! lebet ein Seliger schon.

Aus der Schönheit der Schöpfung erheben wir unS zudem Schöpfer,

Staunen und beten ihn an, beten und staunenauf's neu.

Endlos gleich dem Meere erstreckt vor mir sich die Zukunft,

Trunken wie's Auge verliert nun sich die Seeleentzückt!