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P o m p e j a.X. Elcgic.
c>5n das fröhliche Treiben, in blühende Fülle deS LebensGriff erstarrend die Hand plötzlichen Todes hinein.Daß ein ganzes Geschlecht vertilget im Keime geworden,Zeigest im Kleinen hiemit einstens der MenschheitGeschick.
Grab bist du, Pompcja, der eigenen Gräber gewordenUnd die Urne bewahrt selber die Asche noch heut.Namlose Wehmuth wohnet in dir, du todte, ich seheWirkung des Lebens, eö selbst wich für beständigaus dir;
Schulen bestehen, es stehen die Tempel; für Römer,für Griechen
Nagen Theater empor, auch das Gefängniß ist da.Holde Gemälde erfüllen die Wände jedwelchen Gemaches,Freundlich geziert ist der Hof, lieblich geschmückt istdas Haus,
Und mit besseren Werken als jetzo der Fürsten Palläste.
Alles bezeuget Hieselbst thätiges reges Gedräng',Großes Getümmel der Menschen, und Fleiß und Freudedes Lebens;
Zn den Straßen der Stadt drückte das WagengeleisTief in das Pflaster sich ein, ans Lava bestehet es sechsten.Fruchtlos warnende Spur früher Verheerungen schon.Bäche fließen noch durch, es liegt noch darüber dieBrücke,
Gips in irdncm Gefäß ist zu verzieren bereit;Waaren enthalten die Laden, es sind die Farben zu kaufen;Alles erblicke ich hier, ausser den Lebenden nur;