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Molo di G a e t a.
IX. Cncgic.
N >1 ch r.
schweigend wird von der friedlichen Nacht die Erdeumfangen,
Einsam weilet der Blick auf der entschlummerndenWelt;
Sic cntschummcrten auch all' die Unzähligen, welche
Einstens gelebet in ihr, kaum daß noch Spuren davon.
Vieles verging und Jedes vergeht, nichts wahret anfErden,
Alles vertilget die Zeit. Fühle mein künftiges Seim,
Sehne, ergriffen, zu dir hin. All' umfassendes Ew'ges!
Friedlich scheint auf das Meer Wehmuth erregen-der Mond,
Schimmert auf die unendliche Fläche in zahllosen Flimmern
Kränslendcr Wellen Eespiel nahet sich sanft demGestad,
Flüstert hinein in die Stille, im Gleichmaaß nahendund weichend;
In der ganzen Natur immer ist Ebbe, ist Flut.
Schnelle folgen die Tage, die Menschen, die Reicheeinander;
Schwindet das Einzelne gleich, währet das Ganzedennoch,
Wahret und schreitet beständig voran dem Vollkommenennäher,
Das Vollkommene weilt nie auf der Erde jedoch,
Aber ein Funke der Gottheit lebt die unsterbliche Seele.
Selige Klarheit bist du, milde Hesperische Nacht!
Naher der ewigen Heimath unter dem südlichen Himmel,
Fühlen wir uns, eS verliert da sich in Ahnung der Geist.