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1 (1829)
Entstehung
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E r i n n e r u n g c u aus Irali e n

im Johr I8«Z.

R v m.

I. Elegie.

(§s erlöschte des Himmels Gluth in der Kühle desAbends,

Sie doch kehret zurück, kommt mit dem kommendenTag;

Roms Gewalt erlosch schon langst, ist erloschen für ewig.

Das Geräusche des Tags wich mit der DämmerungSchein,

Stille der Nacht ist gefolgt, cs ruhet die schlummerndeErde;

Alles verstummte, cs spricht mächtiger aber zum Geist.

Au dir, ewige Roma, entschwebet die sehnende Seele;

Hehr erhebet mein Blick sich zu den Sternen hinauf.

Freu' mich, daß sie, die ich sehe im Schimmer der Prachtund der Stärke,

Herrliche Stadt, ich geschaut, jedliches Großen Verein,

Wie du es einst vor anderthalbtausend von Jahren ge-wesen.

Aart vereinet des Mond's mildes verklärendes Licht,

Was am Tage für immer nunmehr getrennet erscheinet,

Was der Sterblichen Wuth löste und feindliche Aeit.

Herrlich'rer Hoheit erscheinet das majestätische wieder,

Nom wie's einstmal war, Haupt der gebildeten Welt.

In das Amphitheater der Flavier, dem größten Gebäude

Der ungeheuren Stadt kehren die Schatten zurück;