Druckschrift 
1 (1829)
Entstehung
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Der B l u m c n t a n z

den 27. Jänner 1809.

Ämor und Bachus, ihr lieblichen Götter,Möchtet wie damals ihr immerhin walten.Heiter der Freude entzückende Netter,Könnten wir immer, doch immer euch halten!Fern aus der Gegenwart engenden SchrankenStrebt in die Ankunft der ahnende Blick,Senket sich hin in den Flug der GedankenTausend von Jahren die Seele zurück.

Fühlte mich leben im Land der Hellenen,Fühlte mich schwingen, mich flüchtig bewegen.Und in der Seele befriedigtes Sehnen.

Alles befaßte ein freudiges Regen,

Frischer ein schönes verklärteres Leben,

Fühlten uns in dem Irdischen kaum;Himmliches Wogen, beseligend Schweben,Eilender wonncbeglückender Traum.

Im hinschmachtenden FlötengcsangeFallt des Paukenschlags donnerndes Dröhnen,Und in des Seitenspiels fröhlichem KlangeTrometengeschmetter durchschütterndes Tönen,Möchte es wahren das festliche Walten!

Daß mich im Leben umfließe sein Glanz!Dürste ich schweben mit euch ihr Gestalten,Freundliche, holde, in ewigem Tanz.