154 Unterredung der Pastoren und Prädicanren zu Zerbst.
seliger Gedächtniß, Fürst Georgen zu Anhalt, erkläret ist, welchePredigt ausgegangen ist im Druck vom Evangclio, tluvete l»koomloproistioti» *).
Von den Lgmoäis ist unser unterthäniges Bedenken, daß die8vnc>di forthin ganz unterlassen und abgethan werden, und da-gegen jährlich eine Visitation in Aemtern gehalten werde, dazudurch die Herrschaft ein oder zwei Personen von den Rathen undder Superintcndens, und ein anderer Pastor, der Gelegenheit weißdes Orts, verordnet werden; doch stellen wir solches zu der Herr-schaft Weiterbedenken.
Endlich bitten wir Alle, Gott zu Ehren, und in Betrach-tung der großen Liebe und Geduld des Herrn Christi, uns undder Kirchen zu Gute, die Pastoren und Pradicanten alle wolltenEinträchtigkeit helfen erhalten und mit einander Geduld haben,und nicht unnöthige Gezänke suchen, und so was vorsället, da-von Einer bedenket, daß Aenderung oder Erklärung nölhig sei,wolle er dasselbe ohne Mittel an die Herrschaft gelangen lassen,die wird weiter davon Rath geben.
I). ^olr. Lugenliag.
1'Iril. Alelunelltlron.
Ino ob. Idunlrius.Zlrruritius Helling.
II. Hievll. kirdriviu«.lob. Uumvrius.
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) Hütet Euch vor den falschen Propheten.