Druckschrift 
3 (1829)
Entstehung
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einen weltlichen Frieden rc. annehmen können. 25

gen Klosterschulen neue Möncherei, und ist am besten, daß solcheKlöster abgethan werden, und die Güter zur Besserung der Pfar-ren und Schulen gewandt, also daß man Arme von Adel undAndere in Schulen davon erhalte; denn man muß denken, wieman Leute aufziehe. Dergleichen gedenken wir auch von Jung-frauklöstern, daß sie mit der Zeit ganz abgethan werden, obgleichjetzund mit alten Personen, so da bleiben wollen, Geduld zu ha-ben, und ob man Jungfrauenschulen daraus machen wollte, be-sorgen wir auch, es würde in die vorige Blindheit, oder andereUntugend gerathen, wie wir wissen von etlichen Klöstern, die auchals Schulen erstlich angefangen, und so man die Güter demAdel zu Gut anlcgen will, sind wohl Wege dazu; doch streitenwir diesen Artikel nicht, ob solche Jungfrauschulen anzurichten.Dieses aber streiten wir, daß die Gelübde sollen für nichtig ge-halten, und ihr Unrechter Gottesdienst abgethan werden, und müßtedas schändliche, ärgerliche Leben, das sie bisher geführt mit öf-fentlicher Unzucht, das ganzer Christenheit eine Schmach ist, ernst-lich gewehrt und gestraft werden.

Dieses sind unsere unterthanige Bedenken, daraus wohl zuverstehen, worauf wir endlich beruhen. Denn in der Lehre undnölhigen Stücken, wie angezeigt, wollen wir durch Gottes Gnadenicht weichen, und Gott bitten, daß er seine Kirchen erhalten,und den Fürsten und Ständen seinen heiligen Geist verleihenwolle, daß sie schließen und thun, was recht ist, wolle auch Allein der Fährlichkeit und Leiden stärken.