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und zunächst bei der Betrachtung dcö Schädels verweilen. Die Mannig-faltigkeit seiner Ausführung, bei gleicher Anlage, ist sehr groß, läßt sichaber doch auf drei Hauptdiffercnzen zurückführcn, welche wir als die Grund-formen der menschlichen Schädel näher charakterisiren wollen. Die erste
Ovaler, sphärischer und elliptischer Schädcltypus °).
Form ist die elliptische, mit collateralcr Comprcssion von links nachrechts. Schädel dieser Gattung haben ein schmales Gesicht, dessen größterDurchmesser zwischen den Backenknochen liegt, eine schmale niedrige geneigteStirn, ciir hcrvortrctcndes Gebiß, zurückgezogenes Kinn, einen engen, fastscharfkantigen Scheitel und ein weit hinterwärts vorragcndcs Hinterhaupt.Die zweite Schädelform ist die sphärische oder kubische, sic zeichnet sichdurch einen in der Hauptsache kreisförmigen Gcsichtsumriß, eine niedrige,aber breite Stirn, starke Backenknochen, ein breites senkrechtes Gebiß undein eben so breites senkrechtes Kinn aus; sic hat einen flach gewölbtenScheitel, ein stumpfes Hinterhaupt, und den größten Schädeldurchmesser inder Höhe der Backenknochen oder dcö Ohres. Die dritte oder ovale
8) Fig. 1 zeigt als Prototyp der ovalen Kopfbildung den Schädel eines Mannes von28 Jahren aus hiesiger Gegend, dessen Verhältnisse folgende sind. Ganze Höhe des wag-rccht stehende» Schädels vom Kinn bis zum Scheitel 7" 6'"; Breite des Schädels an derbreitesten Stelle über de» Augenhöhlen 6" 2'"; Breite der Jochbvgen 8" 3"'; Breitedes Unterkiefers am Hintcrwinkcl 3" 10'". Der daneben (Fig. 2) gezeichnete Schädeleines Kalmücke» hat nur 0" l»"'Höhe, bei 8" !>"'Breite in der Höhe der Augen. DieBreite des Jochbogcns beträgt 8" 7'", die des Unterkiefers 4" 3"'. Endlich Fig. 3,der Schädel eines Kaffem, ist 6" 8"' hoch, nur 4" t0'" breit, hat Jochbögcn von8" <>'" Distanz und 3" O'/s'" Breite zwischen den Hinteren Ecken des Unterkiefers.
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