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auf; sic lassen nur thci'lwcisc Ausnahmen zu und bewirken dadurch jenegroße, ja man darf sagen grenzenlose Mannigfaltigkeit, deren die Natur inihren Productionen fähig ist. Das einfachste Mittel, Schonung der In-dividualität, so weit ihre Widerstandskraft cS fordert, ist die Ursache der-selben. Vom Widerstande gehalten, sichert sich der Einzelne nicht bloß seineeigene Eristenz im Reiche der Wesen, sondern er übt auch durch ihn denEinfluß auf das Ganze aus, der uns als die Modifikation des Gesetzesentgcgcntritt. Nur wenn dazu ihm die erforderliche Kraft fehlt, geht erunter; sobald er sic besitzt, ist sein Dasein ein bleibendes, ein nothwendi-geS, daS den Zufall überdauert. —
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Oer Mensch, das jüngste Geschöpf der Erde. "
Durch die früheren Betrachtungen allmälig bis zu demjenigen Zeit-punkte der organischen Entwickelung vorgeschritten, welcher das Entstehender ersten Menschen in sich faßt, befinden wir uns jetzt an der Schwelleder Gegenwart, und wagen cs, auch hier den Schleier zu lüften, der beideSchöpfungsperioden trennt, indem wir, mit wissenschaftlichen Erfahrungenausgerüstet, die Erscheinungen nnd Traditionen zugleich prüfen und gegeneinander halten. —
Gab es denn wirklich vor der heutigen Organisationscpochc keineMenschen auf der Erde? — Diese wichtige Frage müssen wir zuerst beant-worten^), und können sic sofort entschieden verneinen. Denn zwischen allden zahlreichen Thicrknochcn, welche die tertiären Schichten erfüllen, hatinan niemals menschliche Gebeine angctroffcn, niemals Spuren mensch-licher Kunstproduktc; die doch sicher damals, wie jetzt, die rohesten Natio-nen hervorzubringen im Stande waren, wenn sie den heutigen Menschen
1) Manche Leser erwarten vielleicht eine Untersuchung über daö Wie des Ursprungesder ersten Mensche», eine wahre Entstehungsgeschichte derselben; — allein die Wissenschaftvermag es nicht, eine solche Geschichte anders als in den allgemeinen, Seite 327 bereitsangedcutctcn Zügen zu schreiben; —sie kann keine beglaubigten Thatsachc» über diesesThema verbringen, und da ich nur solche meinem Leser in der Vorrede verheißen hatte,so muß ich ihn mit jenen früheren Andeutungen für diesmal zufrieden zu stellen suchen.