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Wasserbewohner enthalten, namentlich bei dm Crinoidcen und Cephalopo-den, sogar ab; — sie schließt sich also dem noch jetzt herrschenden Organi-sationscharakter um so mehr an, je mehr auch die äußeren Verhältnisse derErdoberfläche den heutigen nahe kommen. Nur die damaligen Amphi-bien scheinen nicht in die jetzige Formenreihc zu passen, und allerdingslassen sich weder die Labyrinthodontcn (S. 481) der Trias, noch dieEnaliosaurie r und P tcrodactyl e n (S. 487 ff.) der Ovlithe, oderdie Megalosaurier der Wäldcrgruppc (S. 805) in lebenden Amphi-biengattungen wieder erkennen; allein ich habe schon früher (S. 488) nach-gewicscn, daß diese abweichenden Gestalten, gegenwärtig nicht unter denAmphibien, sondern unter den Säugcthieren als Walfische, Pachydermenund Fledermäuse sich wiedcrfinden, mithin deutlich das Bestreben der Naturvcrrathen, alle heutigen Formen, sobald cS nur irgend thunlich war, auchin der Vorwclt darzustcllen. Mit den tertiären Formationen und der Dilu-vialzeit war diese Möglichkeit fast in derselben Weise, wie gegenwärtig, ge-geben; nur der Mensch fehlte noch aus Gründen, die ebenfalls in derTerrainbeschaffenheit zu suchen sein werden. Die Organisation zeigt unsalso einen Fortschritt, eine zunehmende Entwickelung, welche mit der Aus-bildung der Erdoberfläche in Harmonie steht; aber eigentlich mehr von ihrabhängig zu sein scheint, als von einer bestimmten Absicht ausgcgangensein dürste. Absicht oder vielmehr richtiger unabweis liehe Noth-wcndigkcit, die wir von der kurzsichtigen menschlichen Befangenheit alshöchste Weisheit und Zweckmäßigkeit zu bewundern ungehalten werden, warcs vielmehr, sogleich alles das aus der Erdoberfläche an Organismen dar-zustellcn, was der dein Erdkörpcr immanenten Natur nach ihm überhauptan organischen Bewohnern zukommt, und noch jetzt seinen besonderen Cha-rakter als Wcltkörpcx mit auSmacht. —
In ähnlicher Weise ist die riesenmäßige Größe der ältesten oder über-haupt der früheren Geschöpfe mißdeutet worden. Nie hat es größere Or-ganismen auf der Erdoberfläche gegeben, als es gegenwärtig noch giebt;die Gruppen, in denen sie auftrcten, sind nur andere, als gegenwärtig, unddarin liegt das llcberraschendc ihrer Erscheinung. Zwar ist cs richtig, daßdie ältesten Schachtelhalme, die Calamitcu, Riesen gegen die heutigenArten von bchuisotum sind, aber größer als heutige Schilstohrstcngel, alsBambuscn oder 8kwoluw»in - Arten, waren sic nicht. Auch die damaligenPalmen, die Coniferen, die Laubhölzer überschreiten weder im Ganzen, nochim Einzelnen die Größcnvcrhältnissc ihrer heutigen Verwandten. Alle Po-lypen, alle Radialen kommen den jetzt lebenden Formen an Größe nahe, und