stammen wenigstens ans einer Periode, wo die heutigen Zonenuntcrschiedemit allen ihren Eigcnthümlichkeiten und den dadurch bewirkten Organisa-tioitsverhältnifsen in unseren Gegenden vorhanden waren. —
Diese Organisation, wie unterscheidet sie sich denn eigentlich von derfrüheren? — ist sic eine durchaus nette und selbstständige, oder ist sic eiltemit allen früheren in der Grundlage übereinstimmende, von ihnen nurrelativ verschiedene? — Die Antwort hierauf sei unsere Schlußbetrachtungder Vorwclt. —
Sic unterscheidet sich von ihr nur dein Grade nach, nicht in der Ideeoder in der Anlage! — Dies ist der wichtige Satz, welcher die Gleichheitdes Planes in der Schöpfung von Anfang an darthut, und ein strengesGrundgesetz auch in der organischen Mannigfaltigkeit uns nachweist. Blei-ben wir in der Untersuchung, woraus wir jenen Satz ableiten, beim Thier-rciche, als dem besser erforschten Thcilc der untergegangcnen Organisationstehen, so läßt sich zwar ein allmäligcr Fortschritt unter den Wirbelthicrcnnicht verkennen, allein ich bin sehr geneigt, denselben ganz auf Rechnungder veränderten äußeren Verhältnisse zu schieben, welche die Erdoberflächein ihren auf einander folgenden Perioden den Geschöpfen darbot. Schonin den ältesten Schichten, den paläozoischen, wohin Murchisonjetzt auch das ganze Pcrmjchc System oder die Zcchstcinforniation als ober-stes Glied rechnen will, finden sich sämmtlichc Thicrsormen bis zu den Am-phibien. Zwar sind die letzteren nur in ein Paar Mustern bekannt, alleinihre Anwesenheit beweist, daß der Plan zu den Amphibien bereits da war;denn wie hätten sonst diese wenigen eristiren können. Sowohl sic, als auchalle übrigen Thiere, lassen sich in den heutigen Hauptgruppen unterbringen,und das einzige Abweichende, was man an manchen derselben wahrnimmt,besteht in der Verschmelzung gewisser Charaktere, die gegenwärtig nichtmehr zusammen an einer Form, sondern als wesentliche Unterschiede beiverschiedenen Arten Vorkommen. Diese Bemerkung gilt aber nur von den-jenigen Gruppen, welche damals eine ganze heutige Klasse repräsentirtcn,wie z. B. von den Trilobitcn, als den einzigen Repräsentanten derKrebse; sobald die Artcmnengc sehr groß ist, fehlt cs nicht mehr an Ver-tretern aller heutigen höheren Abthcilungcn sin einer und derselben Klasse;ja selbst mehr Formen als jetzt, finden sich schon damals, z. B. unter denCrinoidecn. Die nähere Betrachtung der sccund ä r c n Formationengewährt nur eine weitere Ausführung unserer Ansicht; die Fvrmcnmannig-faltigkcit nimmt in den höheren Abthcilungcn zwar zu, je größer die Anzahlder auftretcudcn Arten wird, aber in den niederen Gruppen, welche nur