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DaS Bild, welches wir so eben von Dcntsebland während der ältestenPeriode seiner Eristcnz entworfen haben, paßt übrigens, so weit unsereErfahrungen reichen, auf die Oberfläche der ganzen Erde; es würde unsdemnach, wollten wir cS auch in anderen fern oder nahe gelegenen TheilenEuropas weiter verfolgen, zu keinen neuen Resultaten führen. Uebcrallvcrrathcn die Glieder der Grauwackenformation nicht bloß denselben Orga-nisationscharakter, sondern sogar eine spezifische Ncbercinstimmung derFormen, wie sie an so entlegenen Stellen der Erdoberfläche gegenwärtignicht mehr verkommt. Setzt es uns auch nicht in allzu großes Erstau-nen, daß im Umfange des ganzen Europas, dessen Organismen noch jetzteinen gleichen Bildungscharaktcr zeigen, dieselben Thierarten in denselbenScdimentärschichtcn angetrvffen werden, so erregt cs doch unsere gerechteVerwunderung, vollkommen gleiche Geschöpfe auch in den Grauwacken-gliedcrn Nordamerikas anzutrcffcn; ja eben dieselben noch in Südamerika,am Kap und in Neuholland wicdcrzufinden. Zwar gilt die Gleichheit nichtimmer von allen Arten, sondern nur von einigen oder den meisten, überallwiederkchrcnden; aber diese wenigen beweisen es dennoch, daß in jenerZeit die ganze von Organismen bewohnte Erdoberfläche denselben Organi-sationöcharakter besaß, und keineswegs mehrere organische Gebiete, wiegegenwärtig an entfernten Orten, sich vorfandcn. Wir haben dies Gesetzschon früher (S. 431) ausgesprochen und den damaligen Organisations-charaktcr näher als einen entschieden tropischen dargcthan (S. 443), brau-chen also nicht weiter in die Einzelnhcitcn desselben einzugchen; nachdemwir so eben, waS die formelle Erscheinung der Erdoberfläche jener Zeit bisnach der Stcinkohlcnbildung betrifft, den Jnselcharakter nicht bloß theore-tisch aus der Organisation, wie früher (S. 463), ermittelten, sondern ihnsogar empirisch durch die gegenwärtige Beschaffenheit Deutschlandsnachzuwciscn suchten. -—
Treiben wir den Versuch, unfern hcimathlichcn Boden allmälig ausder Tiefe sich erheben zu sehen, noch weiter, indem wir in einer ähnlichenWeise die sccundärcn Formationen betrachten, so finden wir zuvörderst,daß unmittelbar nach der Steinkohlenbildung die Scene sich noch nichtwesentlich änderte; denn die Zcchstcinformation, welche nach denneuesten Ansichten auch daS Rothlicgendc in sich fassen soll, entfernt sichnicht sehr weit von den alten Küsten der vorher betrachteten Inseln, son-dern bildet an ihnen nur einen neuen, etwas weiter ausgedehnten Ufcrrand(S. 237). Wahrscheinlich brachen beim Beginn dieser Periode die Por-p h y r e hervor (S. 234), und ihre Erhebung mag cs gewesen sein, welche