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halb am Nordrandc deS Ringes fanden sich andere bewaldete Moorflächen,von denen das Waiden bürg er Kohlengebirgc in Schlesien, und dasZwickauer in Sachsen hcrrühren.
Außer den genannten drei Inseln scheint Deutschland in jener Zeit nochvöllig vom Meere bedeckt gewesen zu sein, wenn nicht, was wahrscheinlichist, die granitischen und mctamorphischen Fclsmassen der Vogesen, desSchwarzwaldcS, Odenwaldcs und ThüringcrwaldcS schonzum Theil als nackte, unbekleidete Felsenklippen über das Niveau desWa sscrö h crv orragten.
Die Oberfläche der größtcntheilS bewaldeten Inseln scheint überhauptnur wenig mit thierischen Organismen bevölkert gewesen zu sein, ja dieganzen Inseln haben außer Insekten und Spinnen kaum Landgeschöpfcbesessen. Selbst Süßwasserthicrc finden sich nur sehr sparsam zwischen denauf uns gekommenen Resten, und scheinen die Annahme großer Binnen-gewässer zu verbieten. Vielleicht war die Wölbung der Inseln zu gleich-mäßig, als daß atmosphärische Niederschläge sich irgendwo zu Seen undFlüssen hätten ansammeln können; oder der allscitigc Abfluß dieser Wasserwar zu schnell, um dem organischen Leben in den ohnehin nicht sehr aus-gedehnten Bächen einen ruhigen Bildungshcrd zu gestatten. Aus dem-selben Grunde schufen diese Wasser keine selbstständigen mechanischen Nie-derschläge, ihre Geröllmasscn wurden eiligst mit fortgcrisscn, oder in so ge-ringer Menge gebildet, daß sie auch an den Mündungen keine cigenthüm-lichcn Sedimente absctzen konnten, vielmehr in den allgemeinen Mecrcs-schichtcn sich verloren. Wir finden daher weder zahlreiche Süßwasscr-gcschöpfc, noch ganze selbstständige Süßwassersedimcntc irgendwo auf derErdoberfläche in den älteren Perioden, sondern begegnen hauptsächlich nurMccrcSproduktcn, als den gleichmäßig und gleichzeitig erfolgten Absätzeneines in gleicher Form vorhandenen VcrwittcrungsmatcrialS, das stets ausgranitischcm Massengestein oder metamorphischcn Schiefern bestand, undhöchstens stellcnweis von Hornblende führenden plutonischen Fclöarten un-terbrochen werden mochte. Als aber durch die Verwitterung dieser Stoffedie Thonschiefcr- und Grauwackenschichten entstanden waren, als sich mehrund mehr kohlensaurer Kalk auö dein llrmcerc unter Mitwirkung der Ko-rallenthicre, Mollusken und Foraminiferen niedergeschlagen hatte, da nah-men die später gebildeten neueren Sedimente einen veränderten localenCharakter an, wobei daS äußere Ansehen der Schichten in demselben Maaßeseine Gleichförmigkeit verlor, wie das mannigfacher gewordene organischeLeben im Schooßc der Meere sich verschiedenartiger gestaltete. —