diesen den übrigen Bau, die Solidität ihrer Knochen, die auffallenden kräf-tigen Schcnkclbcine, deren Durchmesser bei einzelnen Individuen 1 Fuß be-trägt, sich ancignend. Bei Hlogutlwrium, dessen vollständiges, l 4 Frißlanges, 8 Fuß hohes Skelet 1789 im Schuttlandc deö La Plata gefundenwurde und jetzt in Madrid ausgestellt ist, hatte das letzte Zchenglicd der dreiinneren Zehen vorn und des innersten hinten eine sehr bedeutende Größe,war am Ende in einen tutcnförmigen hohen Rand erweitert und trug aufdiesem Rande über einem kegelförmigen Ansatz an der Spitze gewiß eine sehr
kl^Ioäon i-obuslus, 11 Fuß lang bis zur Schwanzspitze.
starke Kralle. Der etwas kleinere kloMlon^x war mit relativ noch größe-ren, seitlich zusammcngcdrücktcn, hakigen Krallenglicdcrn versehen, und glichdarin mehr den jetzigen Faulthicrcn. Zwei andere Gattungen: äI;-IoiIcmund lllatxon^x, stehen den vorigen zwar im Ganzen an Größe nach, behal-ten aber sonst die plumpen Verhältnisse jener bei; alle vier finden sichim Diluvium Südamerikas und lebten wahrscheinlich von Baumblättcrn,welche sic mit Hülfe ihrer kräftigen Krallen sich verschafften, indem sic anden Bäumen sich aufgerichtct und deren Zweige niedergelassen'zu habenscheinen. Zur Veranschaulichung ihres soliden Körperbaues ist die erst imJahre 1841 entdeckte, von Owen meisterhaft geschilderte Gattung N^lollcmbesonders geeignet. — Daß diese Thicrc knöcherne Panzer trugen, wie dieheutigen Gürtelthicrc (lM^gnis), eine Annahme, die wenigstens vonAlkF-uIiei-ium allgemein war, scheint sich nicht zu bestätigen, seit Lund dieKuochcnpanzcrstücke, welche man früher dem Kogutlmrium zuschricb, alsEigenheiten cinch anderen großen Thicrcs (Iloplochiorus), dessen Ertremi-