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Geschichte der Schöpfung : eine Darstellung des Entwicklungsganges der Erde u. ihrer Bewohner ; für die Gebildeten aller Stände
Entstehung
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die Gattungen Xipbius und XeuZIoclo». Erstere besaß die allgemeinenBildungsverhältnisse des zahnlosen Delphins, und soll nach Blainvillenieht einmal von U^peroodon verschieden sein. Einen Schädel dieses Ge-schöpfes fand man bei Antwerpen im Bett der Schelde, tief unter dem heu-tigen Flußboden) andere Zahnwalreste wurden aus Tertiärschichten beiMontpellier hervorgezogen. Mehr Aufmerksamkeit verdient /euAlndcm, einGeschöpf, das schon so viel Namen wie Fundorte hat (llssilossurus //«-'-/«», Uorudon 8gui>Iodon U^drsrebos /Ga/,) und *

von jedem Beobachter anders gedeutet wurde. Harlan hielt es für einenSaurier, und diese Annahme ist kürzlich von Carus und Reichenbachwiederholt worden; O w e n, der ihm den obigen Namen gab, erkannte inseinen Zähnen das Säugethier, in seinen Wirbeln den Walfisch, und ebendahin verweisen es die Untersuchungen von I. Müller und mir, welchean den von K o eh aufgefundenen Knochenresten, während ihrer Aufstellungin Berlin und Leipzig, gemacht wurden. Es geht daraus hervor, daßXouKloduu in der Hauptsache den Rumpsbau eines Walfisches besaß, nuretwas schlanker gestaltet war; allein in seinem Schädel vereinigten sich aufeine merkwürdige Weise die Bildungsverhältnisse der Seehunde und derWale. Vom Hinterhaupt bis zur Stirn, war der Kopf wie beim Seehundgebaut, aber die Stirngegend erweiterte sich über den Augen ganz ähnlichwie beim Walfisch, und schied dadurch die Augenhöhle, /

wenn auch nieht vollständig, doch theilweiö, von der großenweiten Schläfengrube. An die erweiterten Stirnbeineschlossen sieb ähnlich erweiterte Oberkiefer; indeß hatte dieNasengegend nicht mehr den Charakter der Walfische, son-dern den der Phoken. Das Gebiß glich in allen Haupt-sachen dem Zahntppus der ächten Seehunde, während dieKiefer, zumal der untere, mehr Aehnlichkeit mit dein derDelphine zeigen. Namentlich waren einzelne große Back-zähne des Unterkiefers, wovon, wie vom Eckzahn, wir eineAbbildung geben (Fig. l und 2), die gewöhnlichsten Fundeund die Urheber der meisten Anspielungen, welche in denmancherlei Namen der Beobachter liegen. Lmiglodoa sollauf die enge Commissur zwischen den beiden Keimhöhlender Backzähne Hinweisen, Itormlon die Partisanenform derZahnkrone ausdrücken, 8gui>>odon auf die Aehnlichkeit mitdem Haifischzahn anspielen. lllmilosauras und U^drar-oln,s sagen nichts Charakteristisches vom Thier aus, und