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erlaubte; beide Kräfte bewirkten, alsbald eine gegenseitige Ruhe, die imWasser sogleich den Absatz der'mechanischen Beimengungen zur Folge hatte.Es lagerten sich auf den Boden der Höhle die Kalk-, Lehm- oder Sand-massen ab, welche das Wasser mit sich führte, und eben dahin senkten sichdie Gebeine der Thiere, welche mit diesen Gerollen fortgcsührt wurden.Als später das Wasser vor dem Eingänge fiel, floß auch das in der Höhlebefindliche wieder ab, wenn cs die Lage der Mündung erlaubte, oder ver-dunstete nach und nach, wenn es anfangs in beträchtlichen Quantitäten
Längciidurchschnitt der Baumannsh öhte, mit. Scdimcntschichte» an verschiedenenStellen und den von der Decke hcrabhängcndcn Trvpfsteinmaffcn.
Zurückbleiben mochte. Solche Einfluthungen können sich dann in verschie-denen Zeiträumen wiederholt haben, und den Boden der Höhle mit sehrverschiedenen Formationen bedecken. Allein die Höhlen können auch vorihrer Erfüllung eine lange Zeit ungestörter Schlupfwinkel der verschiedenstenGeschöpfe gewesen sein; hier können, wie noch jetzt in solchen natürlichenoder künstlichen Räumen, Fledermäuse, Eulen, andere Nachtvögel undRaubthierc der verschiedensten Art bei einander gewohnt haben, und erstverschüttet oder erstickt worden sein, als die Wasser, durch den Conflikt derElemente in Bewegung gesetzt, sic erfüllten. Dies letztere Verhältniß istvon einigen Höhlen, die fast nur Knochen einer und derselben Thierart,z. B. von Hyänen oder Bären, in zahlloser Menge enthalten, durchausdas wahrscheinlichere; ja noch mehr, eine ausgemachte Thatsachc, seit manam Eingänge wie an den Wänden abgcschliffcnc Stellen entdeckt hat, diediese Thiere durch beständiges Anreibcn hcrvorbrachtcn, — seit man ange-nagte zerkaute Knochen.vvn Pflanzenfressern zwischen ihren Gebeinen fand,und ganze ans ihrem Koth gebildete Schichten auf dem Boden unter denspäteren Einschwemmungen wahrnahm. Auf der anderen Seite gicbt es
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