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Geschichte der Schöpfung : eine Darstellung des Entwicklungsganges der Erde u. ihrer Bewohner ; für die Gebildeten aller Stände
Entstehung
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führen, da sie schwerlich dein Thierreich, sondern dem Pflanzenreich an-gehören. Von Bryozoen hat man mehrere kalkige Formen der GattungenLsclnu'!,, Idotepora, Oellepoeg beobachtet; auch Gattungen, die nicht mehrlebend Vorkommen, wie llunulites, tllipulling, Oael^Iopun, und Leriolina.Sic finden sich im Grobkalk oder im Muschclsandc (S. 275). Die Antho-zocn sind kamn zahlreicher und gehören theils lebenden Gattungen, wieIsis, blillopoia, älgckeopoig, Lsi^opli^IIia, 4str6a, älaesnclrina und b'nngiaan; theils ausgestorbcnen, unter denen ll'urlün-cki» und die sungienartigeGattung 6umulipora mit den häufigsten oder merkwürdigsten Arten auf-trcten.

Ganz ähnlich wie die Polypen verhalten sich in der tertiären Epochedie Ra diäten, wahrscheinlich wohl aus denselben Gründen. TertiäreCrinoidcen kennt man mit Sicherheit noch gar nicht, da die gefundenenBruchstücke aus älteren Formationen verschleppt zu sein scheinen. Astcroi-dcen sind sehr selten; am häufigsten dagegen Echinoidecn, und dar-unter besonders die symmetrischen Gattungen lll^posstm-, bwlüno»o»8 undLeute»-,, welche den früheren Perioden fehlten, in der Gegenwart aber nochlebend sich finden. Doch giebt cS hier auch Gattungen auö älterer Zeit,welche gegenwärtig nicht mehr eristircn, wie Ilnbister, iVueleolües, .An-aei-i,früher aber theils im Jura, theils in der Kreide angctroffen wurden. Dieerwähnten, den tertiären Schichten mit der Gegenwart gemeinsamen Gat-tungen finden sich übrigens vorzugsweise in den pliocencn und mioeenenStrecken, besonders in den marinen Sandsteinen und Sandmergeln; dochwerden auch einige aus dem Grobkalk erwähnt, darunter selbst noch lebende,an tropischen Küsten aufgcfundene Arten, deren Identität indeß fraglichsein dürfte.

Von großer Bedeutung für das Alter der verschiedenen tertiären Nie-derschläge, aber viel weniger für die Bestimmung des eigenthümlichcnOrganisationscharaktcrs während derselben, sind übrigens die zahlreichenMuschel- und Schncckcnschaalcn, welche sic enthalten. Man hat bereitsüber 200 verschiedene Gattungen und gegen 4000 Arten daraus hcrvor-gezogen; allein unter den erstcrcn kaum 40, die der Gegenwart fehlen.Wenn dies der Fall ist, so gehört die Gruppe in der Regel der tertiärenEpoche ausschließlich an, denn nur ein Achtel derselben findet sich zugleichin der Kreide. Auffallend ist übrigens das ganz analoge numerische Vcr-hältniß dieser Gattungen hinsichtlich ihrer Vcrthcilung in die vier großen,bisher immer von uns berücksichtigten Ordnungen, mit der Gegenwart;denn bloß 4 von ihnen sind Brachiopodcn, Ccphalopodcn, da-