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den worden, und köimm kein großes Interesse erwecken; doch dürfte dasVorkouuncn mehr südlicher Formen in Braunkohle führenden Thonschichtendes Gergovia-Bcrgeö bei Monat in der Auvergne wieder zu demSchluß berechtigen, daß auch die letzte Periode vor der Gegenwart im Gan-zen ein wärmeres Klima als die jetzige besaß. Wenigstens wachsen jetzt keineMyrtaccen und Laurineen mehr wild in den Ländern nördlich von denAlpen, und eben sowenig gedeiht hier die Baumwollenstaudc im Freien.Und doch hat man Reste von diesen Gewächsen daselbst neben Wegerich(?Ii,nwAo), Ochsenzunge (^ucbusa), Brombeeren (Kubus) undNclkensormcn entdeckt.
Die Petrifikate des Thierreich es erstrecken sich durch alle Klassen,und gewähren ein sehr anschauliches Bild von der großen, in den niederenAbteilungen sogar spezifischen Ucbcreinstimmung jenes Zeitraumes währendder Bildung tertiärer Schichten mit der gegenwärtigen Epoche. Fast nie,mit Ausnahme einiger Amphibien, gicbt es in diesen Staaten, in den älte-ren wie in den jüngeren, irgend eine Familie oder noch weniger eine höhereGruppe, welche der Gegenwart ganz fehlte; und stets sind cs nur einzelneGenera, die beiden Zeiträumen abwechselnd fehlen oder zukommcn. Daherist die Gegenwart nicht immer im Vorthcil des größeren Reichthums, ofterscheint sic, wie z. B. bei den Pachydcrmen oder vie.lbufigcn Säugc-thicren, sogar arm gegen die antediluvianische Epoche; und wenn sic dieletztere an Formenreichthum übcrbietct, so sind cs die höheren und vollen-deteren Gestalten, welche sic vor jener Periode voraus hat. Hierdurchgicbt sic sich freilich als eine Zeit des Fortschrittes zu erkennen, und kannsich leicht über einen Mangel trösten, der streng genommen als Vorthcil be-trachtet werden muß. — Zugleich würde darin ein noch immer bedeutenderUnterschied zwischen der tertiären und gegenwärtigen Organisation sich aus-sprcchen; ein Unterschied, der bei näherer Vergleichung einzelner Gegendenaus beiden Epochen nur zunimmt. Denn die Differenzen der Zonen undgeographischen Gebiete, welche gegenwärtig sehr einleuchtend sind, cristirtenzwar damals, aber in geringerem Grade. So finden sich, um nur Einszu erwähnen, in den tertiären Sedimenten Elephantcn und Masto-dontcn auf der östlichen wie auf der westlichen Halbkugel, während gegen-wärtig die letzteren auf beiden fehlen, die Elcphanten aber nur auf der öst-lichen Vorkommen. Nicht bloß aus diesem einen Beispiele, sondern ausmehreren ähnlichen, läßt sich die größere Übereinstimmung der Organisationauf beiden Hemisphären, wenigstens in der nördlichen Halbkugel, Nachwei-sen; welches Resultat wir so eben noch (S. 507) bei Betrachtung der ter-