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Geschichte der Schöpfung : eine Darstellung des Entwicklungsganges der Erde u. ihrer Bewohner ; für die Gebildeten aller Stände
Entstehung
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in kleinen Salzbecken, und gicbt ein sehr entschiedenes Zeugniß ab über dieVerhältnisse ihrer Fundorte in früherer Zeit. Systematisch steht übrigensOlmi's den Schachtelhalmen zunächst und bildet die zweite Familie der cau-locarpen acotylcdonischen Gefäßpflanzen. Eguisetcn finden sich ebenfalls,aber nicht mehr in so eigcnthümlicher Form wie früher; ihre Arten habendie heutigen Verhältnisse angenommen. Dasselbe gilt von den Lyeopodienund Farrcnkräutern, deren Reste man beobachtet hat; alle drei Formen sindin Braunkohlcnschichtcn nachgewiescn, und waren ohne Zweifel damals,wie jetzt, Bewohner der Waldungen, aus denen die Kohlen hervorgingcn.Daß letztere vorzugsweise aus Nadclhölzern bestanden, ist durch diemikroskopische Untersuchung des bituminösen Holzes dargethan worden;auch findet man Früchte und Zweige mit Blättern, welche ganz die Charak-tere der Nadelhölzer besitzen. Jndcß scheinen mehrere (Ikötinocleiulron,älsK-ulonclron, ll'oxoellum) generisch von heutigen Gattungen verschieden zusein. Der Bernstein, dessen früher (S. 267) gedacht wurde, stammt wahr-scheinlich von Bäumen dieser Familie. Ob auch Palmen noch an dendamaligen Waldungen Antheil nahmen, ist nicht ganz ausgemacht, indeßwahrscheinlich, weil man einzelne Spuren derselben, besonders Stammstücke,in der Braunkohle Böhmens gefunden haben will; die meisten Reste ausdieser Familie bestehen in Blattabdrücken, die dem Grobkalk, also den unte-ren tertiären Schichten, angehörcn. In den mittleren und oberen Streckenscheinen sie wenigstens in der gemäßigten Zone, gleich den Cycadeen, zufehlen. Nach den Koniferen sind übrigens die Laub Hölzer (^mmckgee-m)in der Braunkohle am häufigsten; inan kennt Früchte, die auf Pappeln,Weiden, Erlen, Haselnüsse, Buchen und andere verwandte Formen Hinwei-sen , und die große Aehnlichkcit der damaligen Zeit mit der Gegenwart inunserer Hcimath immer mehr Herausstellen. Auch Blüthcn crlenartigcrPflanzen hat man gefunden, und daraus sogar den Pollen in seiner cigen-thümlichcn Struktur noch entwickeln können. An der Kohlcnbildung dieserPeriode nahmen übrigens auch Wallnüsse und Ahornc Antheil, dennderen Früchte finden sich darin; sie beweisen eine Mischung nordamerikani-schcr mit europäischen Formen in derselben Gegend, und vcrrathcn dadurcheine größere Ucbcrcinstimmung der östlichen und westlichen Halbkugel fürdie damalige Zeit. Dieselbe wird durch dasAuffindcn von Tulpenbaum- .blättern in europäischen tertiären Schichten noch erhöht, wenn anders diemerkwürdige Blattform dieses Baumes in jener Zeit nicht anderen, von derheutigen Gattung verschiedenen Pflanzen zukam. Alle übrigen vegetabili-schen 'Reste, welche man kennt, sind nur in einzelnen Repräsentanten gefun-