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innert. Allein mit dieser Verlängerung sieht cs gar eigen aus, wenn mansie schärfer abwägt; denn sic trifft bei ptoioäaet^Ins nur den äußerstenkleinsten Finger (k), nicht die sämmtlichen Knochen des Armes, wie bei denFledermäusen, deren Daumen allein kurz bleibt. IKermIaoi^Ius hatte hier-nach entschieden kleinere Flügel als eine Fledermaus, und konnte schwerlichso anhaltend fliegen, wie sic. Sehen wir indeß nicht mehr auf die Verlän-gerung des kleinen Fingers, sondern auf die Zchcnzahl seiner wie aller an-deren Finger, so verschwindet sogleich wieder die Fledermaus und die Eidechsemacht sich geltend. Alle Fledermäuse haben eben so gut, wie alle andernSäugcthierc, gleich viele Glieder in den vier äußeren Zehen; lKoroilnMz'Iashat dagegen in jedem folgenden Finger ein Glied mehr, nur nicht im letzten,dessen Glicderzahl wieder um eins abnimmt. Das ist ganz wie bei denEidechsen, und schon deshalb seine Amphibiennatur völlig evident. Wirglauben daher auch nicht, daß das Geschöpf behaart war, wie man ausgewissen Streifen in der Nähe mancher fossilen Individuen schloß, sondernmeinen, daß jene haarförmigen Eindrücke theilS von Hautsalten, thcilö vonschimmelartigen Gewächsen hcrrührcn könnten, die nach dem Tode des Thie-rcs auf seinem Cadaver sich erzeugten. Ter l'wrml.imvlim war sicher nackt,gleich den Enaliosauricrn, denn hätte er Schuppen oder Schilder auf derHaut gehabt, so würde man deren Reste an den gut erhaltenen Stückenmancher Arten auffindcn müssen. Er besaß aber an seinen Zehen sehr große,stark gebogene spitze Krallen, die allein den beiden Flugfingern fehlten, unddaS zeigt ein Vermögen an, sich in schwebender Lage mittelst derselben angeeigneten Stellen festklamuicrn zu können. Wahrscheinlich lebten die Pte-rodactplcn in felsigen Gegenden und hielten sich mittelst ihrer Krallen anden schroffen Wänden. Ihr langer, bei I't. lonAkrostri« sogar schncpfcn-förmig verlängerter Kopf, dem stets ein eben so langer, aber immer nuraus 7 Wirbeln bestehender Hals entspricht, zeigt auf eine gewandte Beweg-lichkeit, wie bei lllosioinuums, hin und macht cs wahrscheinlich, daß diePtcrodactylcn ihre Nahrung im Fluge fingen. In ihrer Gesellschaft werdengroße Libellen der Gattung /Vesclms häufig angctroffen, und sic mochtenden fliegenden Eidechsen zur Nahrung dienen. Denn die Jnsektcnwclt istdie eigentliche NahrungSguellc der kleineren Amphibien; nur die Schlangen,welche cs damals noch nicht gab, und die Krokodile verschlingen größereNückgratthicrc. Die Ptcrodactylcn waren übrigens kleine Thierc, derenRumpf den eines Sperlings oder einer Krähe kaum übertraf. Sic finden sichvorzugsweise in der Gegend von Solcnhofcn, und kommen außerdem nurin wenigen Spuren bei Banz, Lyme Regis, Stoncsfield und Tilgate in