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England vor. Man unterscheidet gegenwärtig 16 verschiedene Arten, kenntaber nur die Hälfte derselben ziemlich oder ganz vollständig. Eine Ver-gleichung ihrer Skelete inacht cs wahrscheinlich, daß eine Art (l't. Usvalo, is. 0i'nitlloptei-u8) nur zwei Glieder im Flugfinger hinter der Flachhandbesaß, während die anderen, gleich der abgcbildeten, deren vier haben. Anden meisten derselben erkennt man einen sehr kurzen Schwanz und große Fang-zähnc bis zur Spitze des Kiefers; einige (IK. maeron^x 8. ktamglioi'ilrxn-ol>»8) waren entschieden länger geschwänzt und ihre Kiefer gingen in einezahnlose, schnabelförmige Spitze aus. Die Stärke dieses Schwanzes läßtvermuthcn, daß er als Stütze der Flughaut eine wesentliche Rolle spielte;im Ganzen aber sind die langschwänzigcn Arten zierlicher gebaut und klei-ner. Sic scheinen auch keinen knöchernen Ring im Auge gehabt zu haben.Nur von Mitgliedern dieser Gruppe fand man Spuren in England; allekurzschwänzigen Pterodactylen stammen von Solcnhofen, woselbst übrigensauch langschwänzigc gefunden wurden. —
Die bedeckten Amphibien des Jura sind theils Saurier, thcilSChclonicr. Unter den Sauriern treten sowohl krokodilartige, namentlichGaviale (lowo^unm), als auch den typischen Eidechsen ähnlichere For-men auf; allein ihre genaue, aus wenigen unbedeutenden Resten zu ermit-telnde Bestimmung liegt Miseren Zwecken zu fern, als daß ich mich auf derenSchilderung hier einlassen könnte. Auch von den Schildkröten rede ich nichtweiter, um von den Amphibien der Kreide noch Einiges sagen zu können.Es mag sich auf die Bemerkung beschränken, daß aus den wenigen Ueber-blcibseln, welche uns erhalten sind, kein vollständiges Bild sich zusammen-stellen läßt, im Ganzen aber der Jdeengang aus dem Jura festgchalten zusein scheint, obgleich der Unterschied zwischen damals und jetzt nicht mehrso grell auftritt, sondern die Gebilde aus der Kreide der Gegenwart näherrücken. Demnach finden sich in der Krcideformation noch Spuren vonEnaliosauricrn, aber nur wenige; und neben ihnen große Landcidechscn,von welchen der berühmte MastrichtcrKopf, einem KIo8!,8r>uru8 angchörcnd,lange Zeit die bedeutendste Kunde gab, bis kürzlich in Nord-Amerika andereSpuren derselben Gattung gefunden wurden. Indem wir die Abbildungdes fast vollständigen Schädels mittheilcn, überlassen wir sein näheres Stu-dium dem Leser mittelst der bcigcfügten Zeichenerklärung und erwähnen zumbesseren Vcrständniß seiner Form nur, daß seine Länge 2 Fuß übcrtrifft,das ganze Geschöpf also füglich an 20 Fuß lang gewesen sein konnte. Ob-gleich durch die schlanke Gestalt den Monitoren verwandt, zeigen dennochdie Einzclnheiten der Schädclbildung keine nähere Beziehung zu dieser iso-