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s.iurns; weshalb auf eine bestimmte Bildung daraus nicht geschlossen wer-den kann. Von den weichen Körpertheilcn des plomosmii-us weiß mangar nichts mit Sicherheit, doch macht die allgemeine Achnlichkcit des Ge-schöpfes mit Ielitlls 08 -i»ru 8 eine gewisse Nebcreinstimmnng sehr wahrschein-lich. Im Ganzen läßt sich annehmen, daß l'losiosaui-us langsamer schwamm,als lolitli^ossurns, und seinen Verlust an Schnelligkeit in der Bewegungdes ganzen Körpers durch sehr gewandte Bewegungen des langen Halsesersetzte. Selbst außerhalb des Wassers konnte er mittelst desselben Beutemachen, und vielleicht war daö des Halscö Hauptzweck, während loktii^o-saurus unfehlbar nur im Wasser fischte. Damit ist aber nicht gesagt, daßIllesiosiuirus auf dem Wasser schwimmen mußte, wie die Schwimmvögel;er bewegte sich wohl ebenfalls im Wasser und bediente sich seiner langen,mehr seitwärts abstehenden Flossen zum Halten dcö Gleichgewichtes inwagrechter Stellung, während der Hals nach Beute jagte, und der kurzeSchwanz, möglicherweise von einem senkrechten Flossensaumc umgeben, daöThier langsam von der Stelle trieb.
Der IllorlxIgMslus, jene fliegende Eidechse, deren sonderbare Ähnlich-keit mit den Fledermäusen wir schon früher (S. 248) hervorhoben, erscheintin Deutschland erst in den obersten Schichten des Jura, kommt aber auchim Lias bei Lyme Negis vor. Aus der mitgcthciltcu Abbildung einer deram besten bekannten Arten geht diese Achnlichkcit so schön hervor, daß cskeines näheren Nachweises für sic bedarf; aber andere, minder in die Augenfallende Eigenschaften wollen wir besprechen, und zunächst die Frage beant-worten, warum daö Geschöpf nicht gar eine wirkliche Fledermaus sein kann,sondern ebenfalls für ein Amphibium, für eine Eidechse, zu nehmen ist.Davon überzeugt uns zuvörderst sein Gebiß. Alle Fledermäuse besitzenverschieden gestaltete Zähne und ganz besonders breite Hintere Kauzähne,welche mit mehreren Wurzeln und Kroncnhöckcrn (gewöhnlich vieren) ver-sehen sind. Der Illm-odamHus dagegen hat lauter einfache, kegelförmigeZähne, wie sic nur bei Amphibien und besonders bei Eidechsen sich finden.Damit harmonirt sein Schädelgerüst, die völlig am'Rande von Knochen-platten umgebene Augenhöhle, der in ihr liegende knöcherne Augenring, derbewegliche, vom Schläfen- und Zitzenbein unterstützte Paukcnknochen, dieweite, vom Zitzenbein und Hinteren Stirnbein umspauntc Schläfcngrubc,das große Loch vor der Augenhöhle zwischen ihr und den aufwärts gerücktenNasenlöchern, der nach hinten zu niedrige, nicht mit einem aufsteigcndcnAste versehene Unterkiefer, genug, die ganze dem Eidcchsentypuö analogeAnlage dcö Schädels. Zwar sind die 7 Halswirbel eine Eigenschaft, die