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Zähne haben nur Labyrinthodontcn, und darauf gründet sich ihr Familien-name. 'IVömMoKain'ns besitzt übrigens noch eine dritte, ans 8 kleinenZähnchcn bestehende Zahnreihc am Boden deS MnndcS (Fig. 2) neben denChoancn, und ist das einzige bisher bekannt gewordene Amphibium mit sovielen Zahnreihcn; wenn man nicht die bürstcnförmige Zahnstellung amGaumen der Siron lscortiiu, für etwas Aehnliches ansehen will. Auch dasist Fischanalogie, denn nur Fische haben inchrfache Zahnrcihen am Gaumen.Hinter den Gaumenbeinen liegt das Grundbcin (s, os basalo), ein sehrgroßer, flach vertiefter Knochen, welcher fünf Aeste auöscndct. Der mittlerennpaare Ast verlängert sich am meisten nach vorn, und stößt dort mit denPflugscharbeincn zusammen, die großen Gaumenlöchcr von einander tren-nend. Neben ihm entspringen zwei breite flache Aeste, welche sich von obenher auf die Hinteren Enden der Gaumenbeine auflegcn und hier dieGaumcn-löcher begrenzen. Diese drei Theile entsprechen der in der Jugend selbst-ständigen vorderen Hälfte des Grundbcins" der Eidechsen, oder dem Keilbein(os splmuouloum); die darauf folgende Hintere breiteste Hälfte, welche zweistarke Aeste nach links und rechts abscndet, ist der Körper des Hinterhauptes(os oecipllis), dessen seitliche Flügelfortsätzc bei allen Amphibien den Tragk-apparat für den Unterkiefer, welcher entweder allein vom Paukenknochcn(bei den Eidechsen) oder zugleich mit vom Jochknochen (bei den Krokodilen)gebildet wird, unterstützen. Das letztere war im höheren Grade bei denLabyrinthodontcn der Fall. Zwischen den Flügeln treten unter dem großenHinterhauptöloch die beiden getrennten, relativ kleinen Gelcnkköpfc des Hin-terhauptes hervor. Ihre Trennung ist allerdings höchst merkwürdig, alleindeshalb die Labyrinthodontcn für sroschartigc Geschöpfe halten zu wollen,scheint mir nach der Gcsammtbildung ihres Kopfes nicht gerechtfertigt.Freilich sind sic eben so wenig wahre Eidechsen, selbst wenn sic cinThräncn-bein besitzen; sic sind vielmehr nur Amphibien, welche eine durchaus selbst-ständige Gruppe darstellcn, und Eigenheiten zeigen, eben so groß, wie dieder Jchthyosaurcn, deren Einverleibung in eine bestehende Gruppe des heu-tigen Systems der Amphibien gleichfalls nicht erlaubt ist. Das bestätigtauch der Unterkiefer. Zwar gleicht er im Ganzen dein Unterkiefer einerEidechse, allein seine viel schlankere Form erinnert an den Jchthyosauren-Habitus, während die Anwesenheit eines Paares großer Fangzähne amEnde hinter den eigentlichen Kiefcrzähncn ganz beispiellos dasteht. Werkann eö bezweifeln, daß diese großen spitzen, die Gaumcnzähne an Schlank-heit der Form übcrtreffenden Zähne den Oberkiefer bei geschlossenem Maniedurchbohrten, wie es ihre Höhe verlangt; und allerdings greifen sie in ein