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des bekannten Lilicncneriniten (klncr. liliikoimis, Fig. 1) auftreten.Dcr Kelch desselben hat fünf Beckcnstückc (Fig. 2), woran alterm'rcnd diefünf großen Parabascn stoßen, denen noch je zwei Radiale folgen; dannbeginnen die bis auf den Grund gctheilten Arme, von denen jeder zweiReihen fiedcrförnnger, an dcr Innenseite doppelt gezackter Zweige trug.Das Thier konnte seine Arme sternförmig ausbreiten und kegelförmig Zu-sammenlegen, wenn cs ruhen wollte, und in dieser Stellung findet cs sichgewöhnlich fossil. Die einzelnen kreisrunden Stielgliedcr oder Troch > tensind im Muschelkalk weit verbreitet und lassen sich an ihren dicken gewölbtenRadien, ihren gekerbten Rändern oder ihrer erhabenen Sternfigur um denals Loch sichtbaren mittleren Kanal leicht von anderen Crinoidccnstielgliedcrnunterscheiden. Der Muschelkalk beherbergt übrigens noch eine zweite ähn-liche Gattung lllmloorinus ; allein deren Stiel war fünfkantig und absatz-weise mit Rankenguirlen besetzt, ihr Becher ist relativ kleiner und wenigergewölbt, die Anne sind nicht einmal, sondern zweimal bis auf den Grundgespalten. Neben diesen Crinoidecn erscheinen die ersten Asteroid eenaus den Gattungen Oplliura und Ostens«; beide sind aber ungleich seltner.Von Echinoidcen kennt man nur Spuren, namentlich einzelne Stacheln.— Alle drei Gruppen wiederholen sich im Jura und erreichen hier einenoch größere Mannigfaltigkeit. Crinoidecn finden sich unter dreierleiGestalten: als gestielte, ungcstielte mit basalen Ranken und ungesticlte ohneRanken. Die gestielten Gattungen haben bald einen runden glatten(.Vpwcrmus, kmgoniaoi'inus), bald einen fünfkantlgcn, mit Ranken besetz-ten Stengel (pentgorinus) und kommen mit mehreren Arten in allen Schich-ten vor. pentacnnus erscheint zuerst im Lias, wiederholt sich in dcr Kreideund eristirt, als der einzige lebende gestielte Haarstcrn (>'. caput ölockusak),noch in dcr Gegenwart an den Küsten dcr kleinen Antillen. Sein Kelch istvon unbedeutendem Umfange und sehr flach, aber die großen Arme sindmehrmals gabclig gctheilt und mit langen Fiedcrästen zweireihig besetzt.Der Stiel pflegt unten rund zu sein (bei ?. sudaiiAuIari!!), demnächst aberfünfkantig zu werden und zahlreiche lange Rankenguirlc zu tragen. 4pio-m-iiins (Fig. 6, 6) gehört dein mittleren und oberen Jura an, kehrt aberin dcr Kreide noch wieder. Auf einem runden, unten starken Stengel, derspäter sehr dünn wird, ruht dcr dicke, allmälig aus dein wieder erweitertenStiel sich bildende Kelch. Fünf breite Beckenstücke alterniren mit eben sovielen Parabascn, an welche noch je zwei Radiale sich anschließen; allesganz wie bei knciknus. und doch wie verschieden die Gcsammtform. DieArme sind bis auf den Grund gctheilt und am Rande mit Rankcnrcihcn