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Geschichte der Schöpfung : eine Darstellung des Entwicklungsganges der Erde u. ihrer Bewohner ; für die Gebildeten aller Stände
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bei den Haifischen, Stören und in geringerem Grade der Ausbildungbei 6k!pi«Io8i,6us; damals scheinen alle mit einer großen Endflossc versehenenFische sie gehabt zu haben. Außerdem waren die bekannten GattungenBauchflosscr, wenn ihnen nicht mitunter das Hintere Flossenpaar ganzfehlte; ihre Unterscheidung muß also theils vom Gesammtumriß, theilsvon der Stellung der unpaaren Rücken- und Afterflosse, endlich auch vonder Form der Zähne und Schuppen ausgehen, in so fern diese härtestenThcile des Körpers sich auch am besten erhalten haben. Die ältestenGanoidcn finden sich in den rothcn Sandsteinen des Devonischen Systems(Old recl, S. 227), sic gehören also nicht in die Zeit der eigentlichenGranwackengcbilde, sondern sind jünger. Man kennt aus jener Periodeschon über 100 verschiedene Arten und darf annehmcn, daß sich ihre Zahlnoch beträchtlich vermehren werde, wenn die Nachforschungen mit demEifer, wie man sic jetzt betreibt, noch längere Zeit dauern. Unter ihnenüberraschen besonders zwei Familien, die Cephalaspiden und dieCoelacanthinen; jene ganz dem 0I<1 rock angchörend, diese bis zumZcchstcin ausdauernd. Beide waren wenigstens auf dem Kopfe, und dieCephalaspiden (3) auch auf dem Vorderlcibe, von großen granulirt-seulyirten Knochcnplatten bedeckt, dann aber in den m c i st c n Fällen mitkreisförmigen, obgleich ebenfalls sehr harten, ähnlich gezeichneten undcmaillirten Schuppen bekleidet. Das Skelet der Cephalaspiden bliebweicher und die Wirbelsäule sicher nur knorpelig; die Coelacanthinenhatten ein solideres Gerüst, aber ungeachtet ihrer Größe hohle Knochen:eine sonderbare Eigenschaft, die keiner anderen ausgestorbencn wie lebendenFischfamilie zukommt. Mit dieser Eigcnthümlichkeit harmonirt ihre merk-würdige Form, ihr abweichendes Ansehn, der grobe Zahntypus, dessenFaltung und Streifung (9) eben so sehr, wie manches Andere ihres Kör-perbaues, an die gleich anomale Eidechsenfamilic der Labyrinthodontenerinnert. Von den Cephalaspiden zeigt nur die mit einem breiten,flachen, dem Schilde der Trilobitcn ähnlichen Kopfe begabte Gattungtloplnllsspis (1, 2) eckige Schuppen und eine große Schwanzflosse, denanderen fehlte die Endflossc vielleicht ganz, sie besaßen aber dafür destogrößere Bauchflossen, wie namentlich llteridul^s (3). Die Coelacanthi-ncn sind Hetcrocerken, und ihre paarigen Flossen klein, die unpaarigenaber desto größer; waö auf eine schnelle Bewegung im Wasser schließenläßt. Ihre gewaltigen Zähne (9) deuten, in Verbindung mit der oftenormen Körpergröße (der abgebildete lkoIo>,>^oI>ü,s nolülizdmiis (8) er-reichte über 3 Fuß Länge und ist doch keinesweges der größte), sehr ge-