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welche mit ihrer breiten Bcisiö die ganze Breite eines Radiale cinnchnien,während bei den übrigen Gattungen die Arme sehr dünn sein mußten, weilnur die Randmitte jedes Radiale eine kleine Gelenkflächc für die Arnibasisbesitzt. Eben deshalb sind an allen diesen Gattungen die Arme stets abge-brochen, selbst bei Iclinoerinus U'iaconl<idnol;Iii8 (5. k>), welcher hier zuseiner wahren Form ergänzt wurde. Der sonderbare Charakter, daß sichdie Arme zuerst gabeln und dann jeder von den 19 Achten sofort in dreigleiche Zweige sich spaltet, zeichnet die Art vorzüglich aus. In andererWeise ist der vierkantige, mit vier Rankcnreihcn besetzte Stiel von Oupros-sociinus erassus ( 1 2 . g, I,) eine Seltenheit; denn die meisten Crinoidcendieser Periode haben runde Stiele und keine Ranken daran; erst in dem fol-genden Zeitraum treten kantige, mit Ranken besetzte Stiele allgemeiner auf.Ihr Marimum erreichen übrigens die Crinoidcen der primären Epocheim Berg kalk, woselbst sie bis auf 75 Arten anwachscn; 59 Speckeskennt man aus Devonischen, -42 aus Silurischcn Schichten. ZehnDevonische Arten sind zugleich im Bcrgkalk beobachtet worden, aber nureine Devonische Spceics in der Silurischcn Formation. Durchschnittlichentspricht also die Artcnzunahme der drei ältesten Versteinerungen führendenSedimente den Zahlen 4, 5 und 7. —
Die Mollusken finden sich zu derselben Zeit durch Brach io-poden und tcntaeulifcre Cephalopoden zahlreich vertreten, da-gegen vcrhältnißmäßig wenig Muscheln und Schnecken; die beidenanderen Hauptabteilungen (S. 377 u. 379) fehlen, wahrscheinlich wegenihrer weichen Körpcrbcschaffcnhcit, gänzlich. Von Muscheln giebt csim Ganzen mehr Repräsentanten, als von Schnecken, und unter ihnenthcils Gattungen, welche, wie Hlogalodon (1) und lllerinva (2), vorzüg-lich der Grauwackcnformation, oder, wie Osi-diun, und Osrdiomorplig,nur den Steinkohlen angchören; thcils später noch vorhandene, der Gegen-wart aber fehlende Gattungen, wie lnoeersinus und llosidonig oder I'usi-douomxii, (3). Viele Genera und namentlich mit einem Schließmuskelbegabte Monomyarier, sind bis zur Gegenwart geblieben, dann aberin der ältesten Zeit nur sparsam vertreten. DicMuschcln im Kohlcnschicfcr,welche man früher zu Illiio zog, und für Süßwasscrbcwohncr hält, werdenjetzt als Gattung Onrdiuii, (9) abgesondert; die des Kohlenkalkeö bildendie Gattung Lindionnnpln, (19). Wir liefern ihre Abbildungen, ohneauf die zeitraubende Beschreibung derselben und der anderen, abgebildcten,für diese Epoche charakteristischen Formen weiter einzugchen.
Die Schnecke n der ältesten Zeit sind größtentheils P h y t o p h a g e n