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früheren Betrachtungen zur Genüge ausweisen, und den äußeren formellenCharakter unseres Planeten zu jener Zeit nicht besser darstellen, als wennwir ihn mit einer Inselwelt vergleichen, die aus zahlreichen flachen bewal-deten Eilanden bestand und überall einer hohen gleichmäßigen Temperaturausgesetzt war. Diese Temperatur scheint selbst höher als die jetzigezwischen den Tropen gewesen zu sein, das vcrmuthen wir wegen der riesen-haften Größe, welche wir an den Stämmen der verschütteten Waldflächenbewundern; das schließen wir ferner aus der Schnelligkeit, mit welcher dievom Erdreich bedeckten übcrflutheten Wälder sich aufs Neue bildeten; undfolgern cs endlich aus dem ungeheuren Reichthum verschiedener gleichzeitigerFarrcn. Das Resultat, welches wir früher vorwegnchmend als Charakterder Erde in der ältesten Zeit nach Entstehung der Organisation ankündigtcn(S. 353), hat sich uns jetzt durch die Untersuchung ihrer Vegetationsver-hältnisse erfahrungsgemäß ergeben, und uns gewiß wieder überzeugt,. daßeine von so vielfachen Seiten her unterstützte Ansicht der Wahrheit nahekommen müsse. Wir wollen hierbei noch auf die Bedürfnisse der vege-tabilischen Organisation aufmerksam machen und wiederholen, daß alleorganisirtc, in Zellen und Membranen verwandelte Pflanzenmatcrie ausKohle und Wasser ihren Grundlagen nach bestehe, und daß diese Stoffetheils durch die Wurzeln als kohlensäurchaltiges Wasser, theils durch dieBlätter als kvhlensaurcs Gas aus der Luft ausgenommen werden. Einesehr üppige und kräftige Vegetation ist daher nicht bloß an eine feuchte,sondern auch an eine Kohlensäure in Uebcrfluß darbietcnde Atmosphäre ge-bunden, und eine solche dürfen wir in jener Zeit, nach früheren Mitthcilun-gen (S. 159), unbedingt voraussctzen. Dieselbe Beschaffenheit der Atmo-sphäre wird aber den Luft rühmenden Thicrcn höchst nachthcilig, und umso mehr, je entwickelter ihr Rcspirationsproecß ist; woraus sich denn derMangel von höher organisirtcn, warmblütigen Landthiercn mit intensivemRcspirationsgcschäft dazumal sehr bald erklärt. Nur Amphibien mochtenin einer solchen Atmosphäre gedeihen können; Vögel und Säugcthierc abernicht. Für die im Wasser lebenden und niederen Thierc war die Einwir-kung jener Atmosphäre minder schädlich; eines Theils weil bei ihnen, alsOrganismen unvollkommener Art, die Respiration keine so bedeutende Rollespielt, andern Theils die Kohlensäure im Wasser selbst weniger von ihnenempfunden wird, als wenn sie mit der Luft in die Rcspirationsorgane cin-dringt. Endlich mochten diese Geschöpfe erst entstanden sein, als durchgroße Massen von Vcgctabilien die Atmosphäre mehr gereinigt war; denndie Entstehung derselben vor aller Vegetation ist schon deshalb unmöglich,