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(Fig. I bis 0), riurs auf dcn wcstindischrir Jnscln einheimischen baumarti-grn Farrrnkrauteö, erreicht 15—20 Fuß Höhe, wird über armsdick und istglrichmäßig drehruud gestaltet. Auf seiner Oberfläche sieht man die läng-lich rautenförmigen Blattnarben, worin sich die abgerissenen Gefäßbündclals Punktrcihen vrrrathru, und dazwischen die faserig rauhe Oberfläche derRinde. Oben (Fig. 1), an dein jungem Theile, stehen die Blattnarbcndicht neben einander, und die dicken, starken Blattstiele gehen von den aller-jüngsten Trieben aus; unten (Fig. 2), wo der Stamm durch Nachwuchslänger wird, rücken die Blattnarben allmälig weiter auseinander und sen-den lange Schwielen, als ehemaliges Blattpolster, am Stamm abwärts.Im Durchschnitt (Fig. erscheint dicht unter der Rinde ein lückenhafterGefäßbündelring, welcher an der jedesmaligen Lücke seine Stränge in dieBlattstiele abgiebt, und weiterhin nimmt ein ziemlich lockeres Zellgewebedie ganze Mitte des Stammes ein. In ähnlicher Art sind viele fossileStämme der Steinkohlen, welche als O.nilaptki'm oder llrntopteris unter-schieden werden, gebildet, selbst einige früher zu Schill-ul.i gezogene Stämmegehören hierher. Häufiger, wenu auch nicht gerade in der Stcinkohlen-epoche, sondern vielmehr nach ihr, während der Bildung des Rothliegenden,waren die Marattiueeen; denn zu ihnen gehören die lange Zeit so räth-selhaften, viel besprochenen Staarsteine (psarmüus). Es sind vcrkieselteFarrenkrautstämmc''), deren Stamm keinen geschlossenen Gefäßbündel-ring unter der Rinde enthält, sondern mehrere isolirtc, breit gezogene, meistalternircnde Gefäßbündel, welche bis in die Achse des Stammes hinein-reichcn (Fig. 5). Die Stammoberflächc bildet eine lockere Rinde, woraufin seltenen Fällen noch Blattnarben erscheinen, allein häufiger und fast all-gemein sieht man rings um den Stamm zahlreiche Wurzelsasern gelagert,welche verkicselt und durch dazwischen geflossene Chaleedvnsubstanz zu einemGanze» verbunden sind. Von ihnen rührt das weiß punktirtc Ansehenher, dem diese versteinerten Hölzer (oder Deirdrolithen) ihren Namenverdanken. Gewöhnlich ist der im Mittelpunkt vieler Wurzelfasern befind-liche Stamm nur klein, schwach und sehr verdrückt; seltener trifft manaus wurzelfreie, allex Wahrscheinlichkeit nach aus den ober» Thcilcu deS
3) Figur 4 stellt de» sehr verkleinerte» Durchschnitt des Stammes vr>» I'siirvniin-Nuwieri aus dem Zwickaucr Stcinkvhlenrcvicr vor. Der dunkle Raum in der Mitte istder eigentliche Stamm. Das piinktirtc Feldchcn a steht darunter (Fig. 8) i» natürlicherGröße; nian sieht den Stamm mit seine» Gefäßbündcl» und rings um ihn die durch-schnittene» Wurzelsasern.