439
In größerer Zahl, aber geringerer Mannigfaltigkeit, treten neben dencauloearpen k r y p t o g a m i sch c n Gefäßpflanzen, deren enormeEntwickelung zur Zeit derStcinkohlenepochc als ein wichtiger vegetabilischerHauptcharakter für jene Periode der Erde angesprochcn werden muß, diephpllocarpen kryp togamischen Gefäßpflanzen oder Farrcn-kräutcr (bRicos) auf; zeigen aber keineswegs so eigenthümliche, die Ge-stalten der Gegenwart weder an Menge noch au Masse hinter sich lassendeFormen. Sic bilden zwar immer den größten Theil des vegetabilischenGehaltes der Steinkohlen, aber erscheinen räumlich wie förmlich in vielen,der gegenwärtigen Schöpfung oft so ähnlichen Arten, daß die genaue Fest-stellung derselben großer Schwierigkeit unterliegt; besonders weil sich dieFruchthaufen auf der untern Blattflächc in der Regel nicht mehr erhaltenhaben, und gerade von ihnen gegenwärtig dieHauptgattungsinerkmalc hcr-genommen werden. Dadurch ist man gcnöthigt, auf das Adcrnetz im Blatt,ober die Vertheilung der Gefäßbündel im Stamm, das meiste Gewicht zulegen, und nach den Eigenthümlichkciten, welche sic barbictcn, die Gattun-gen zu unterscheiden. In Hinsicht des Stammbaucs stellen sich zweiHauptunterschicdc dar, welche den Stammformen der heutigen Cyatheenund Marattiaceen entsprechen. Der Stamm von Lvatlnu» arboi-ou
Fjgur 1—3: Lx-liiic» ordoirn ; Figur 4 und 3 : I>ssroniu5 6»tbieri; Figur 6—9:Vcrschicdcnc Farrcnblattfrrmcu.
MW
MM
SLKMMWM