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auö dcncn er bcstcht und dic dünne Achse, welche sic trägt, im Mittelpunktedes Zapfens. Zwei einzelne Schuppen, von der Seite gesehen (Fig. 5),zeigen einen feinen Stiel, an dem nach links und rechts flügelartige Fort-sätze haften. Das Ende des Stiels erweitert sich in eine rhomboidale, senk-rechte, hohle Platte, welche das in der oberen Schuppe fehlende, in der un-teren vorhandene, hängende Samenkorn umschließt. — Nahe verwandt mitden Lcpidodendren und hauptsächlich durch anatomische Unterschiededes Stammes von ihnen verschieden, war übrigens die Familie der Sigil-larien, gleichfalls mächtige Bäume in sich fassend, deren Stammrindcmit ähnlichen Blattnarben bekleidet ist. Bei der Hauptgattung Sigillarinbilden dic Narben ihrer schmalen, fast nadclförmigcn, aber ungesticltcnBlätter ovale oder zum Thcil etwas eckige Figuren, deren Ränder scharferhaben sind und deren Mitte dic Spuren dreier abgerissenen Gcfäßbündelzeigt (Fig. 11 ein Stück Rinde von 8>8>!I. lli-arclü in halber natürlicherGröße aus der Wettiner Steinkohle). Dic Narben selbst sitzen auf derHöhe gewölbter Polster und stehen in quineunrialcn Orthostichen nach demZahlengcsetz '/z, mehr oder weniger dicht an einander gedrängt. Bei eineranderen, in allen Steinkohlen häufigen Gattung 8>i§m3iig, deren hierabgebildetc Art 8r. lieoiilo« (Fig. 7 bis 10) zumal den böhmischen Stein-kohlen angehört, war dic Stammrindc in gleichen Intervallen grubig ver-tieft und in jeder Grube (9) mit einer kreisrunden, auf der Mitte vom ein-fachen Gcfäßbündel durchbohrten Blattnarbe versehen. An den Narben saßenfeine drchrundc, aller Wahrscheinlichkeit nach fleischige Blätter, mit centra-lem Gefäßbündel und kurzem knopfartigen Sticlchen (Fig. 8), welche bis-weilen an ihrer Spitze ähnliche, aber kleinere Ncbcnblättchen (Fig. 7, .->)entwickelten. Der ziemlich dicke, niedrige Stamm war kreisrund, erscheintaber wegen des Druckes, den er erlitt, gewöhnlich elliptisch (Fig. 10), undbestand in der Mitte seines lockeren Zellgewebes auö einer Anzahl bloß vonsogenannten Treppcngängcn gebildeter, ringförmig gestellter Holzbündcl,welche kleinere, schief aber fast wagrccht abgchcndc Bündel für die einzelnenBlätter nach konstanten Zwischenräumen ausscndctcn. Zwei Ringe solcherBlattgcfäßbündel sehen wir auf dem mitgctheiltcn Durchschnitt zwischendein centralen Holzbündclringc und der äußeren, hier schon entrindeten,Stammobcrfläche. Lange, später wagrechtc, anfangs steile blattreiche dickeAestc gingen sperrig nach allen Seiten vom kurzen Stammende aus. —Alle drei Gewächse gehören übrigens zu den am meisten charakteristischen,der Stcinkohlcnperiodc ausschließlich cigenthümlichen Pflanzcnformen. Lei-der kennt man die Früchte der beiden letzteren noch nicht. —