436
Nur 48wi-opI>M>,68 erscheint an der Scheidewand eingeschnürt und starkgestreift zwischen den Einschnürungen; 8pI>onopll)'IIuin und -tumilurw hat-ten glatte Stengel. Die Blätter saßen, wie bei den Calamiten, quirlförmigunr den Stengel in der Höhe der Knoten oder Einschnürungen, waren abervon verschiedener Bildung. 8pI>6nopI>^IIu»> zeigt keilförmige flache Blät-ter, mit breitem, oft ausgezacktem Endrande, deren Menge an jedem Quirlein Produkt der Zahl 3 ist; ^sterogl^-IIitos hat schmale, einfache, fein zu-gespitzte, linicnförmige Blätter; ^nnul-iija breitere, flache, schmal band-förmige, zugespitztc, mit einfachein Mittelnerv (Fig. 3, -,). Ob auch bei/Vswrojck^üites sich Nerven finden, ist schwer zu bestimmen, die Blätterscheinen hier etwas dicker gewesen zu sein; aber bei SpIienopl^IIum sinddeutliche, mehrmals gabclig verästelte Nerven (Fig. l, b) vorhanden. DieFrüchte standen in den Blattquirlen, oder an den Spitzen der Ncbcnzweige,und sind bei 8pImno;,b^IInm zuerst im Wettiner Kohlenrevier beobachtetworden. Sic bildeten große federkielsdicke Aehrcn von 2 bis 3 Zoll Länge,welche aus sechs Reihen runder Kapseln bestanden und unter jeder Kapselein schmales, kurzes, grannenförmigcs Hüllblatt zeigen. Bei ^stoi-opl^I-Iit68 waren die Aehrcn (Fig. 2, ,i) weniger gedrängt, die Kapseln offenbarkleiner, aber die Hüllblättchen länger, ämnularis scheint ganz ähnlicheAchren wie 8pImno,r>^IIum getragen zu haben, nur die Hüllblättchen blie-ben auch bei ihr etwas größer. Allem Anschein nach wuchsen die dreieigenthümlichen Pflanzenformen auf feuchtem Grunde und bildeten niedrige,möglicher Weise selbst im Wasser stehende oder schwimmende Stauden,deren Stämmchen kurz blieben, während die langen dünnen Zweige nachzwei gegcnübcrstehcndcn Seiten von ihnen sperrig abstandcn. Beiännulkn-m und 48teropllxIIitk8 verlor der Stamm mit der Zeit die Blätter;bei 8>ik6»opIi^IIum behielt er sic nicht bloß länger, sondern er verändertesie vielleicht gar; wenigstens trifft man einzelne Eremplarc der abgebildctcnArt, deren fruchttragende Zweige abgerundete Blätter (Fig. 1, b) haben,während der zwcigtragcndc Stengel gabclig gecheckte und an jedem Lappenausgezackte Blätter (Fig. 1, o) besitzt. —
Nicht minder zahlreich, als die eben geschilderten Vcrti eil laten,waren in damaliger Zeit die mit qnineunrialcr Blattstellung begabten F o -lioscn vertreten. In der Gegenwart bildet ihren Hauptrcpräscntantendie Gattung des Bärlapps (llxoopockium); Pflänzchen von moos-artigem Ansehen, gewöhnlich eine Spanne bis 2 Fuß lang, mit verzweigtendünnen Stengeln, welche dicht gedrängt, von zarten, länglich - dreiseitigenBlättchen bekleidet sind und an ihren oberen Enden, auf den kurzen Blatt-