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Geschichte der Schöpfung : eine Darstellung des Entwicklungsganges der Erde u. ihrer Bewohner ; für die Gebildeten aller Stände
Entstehung
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8to»opoi»8 äußerlich sichtbar. Die meisten dieser Thierc bewohnen dieSeen Nordamerikas und Mcrikos, der Olm (Il^poclullon sn^iiünum)die Adclsbergcr Grotte am Wege von Laibach nach Triest. Große Meno-pomcu entdeckte man in Japan. Mit ihnen war der vermeintliche MenschSch euch z er's aus dem Ocninger Stinkkalk (S. 276) am verwandtesten.Die nackten Amphibien mit vergänglichen Kinnen neben allmälig sich bil-denden Gliedmaßen (llatracliig) haben theilö einen Schwanz und vornconvcrc, hinten concavc Wirbclkörpcr (Pglamginlrilig), theils Wirbelkörpermit umgekehrter Form ihrer Endflächen, also vorn concavc, hinten convere,und keinen Schwanz (bloauclata); jene bekommen die Vorderfüßc zuerst,diese die Hinteren, und ihre Jungen heißen dann Kaulquappen. Fröscheund Kröten gehören als allgemein bekannte Formen hierher. Diebedeckten Amphibien sind schon mehrmals nach ihren wesentlichenEigenschaften bezeichnet worden: Wirbclkörpcr mit ebenen oder vorn con-caven, hinten convcren Berührungsflächen, die thcilwciö oder sämmtlich(bei den Schlangen) durch Gclcnkung an einander hängen, eine mehr ge-krümmte Schädelbasis, ein einfacher Gelcnkkops unter dein Hintcrhauptöloch,ein beweglicher Paukenknochen, feste Hornbedeckungcn, die von Knochen-platten in der Haut selbst unterstützt werden, eine vollkommncrc Scheide-wand zwischen den Herzkammern, mangelnde Metamorphose nach der Ge-burt und hartschaaligc Eier von relativ größerem Umfange aber geringererZahl gehören zu den wichtigsten Eigenthümlichkeitcn dieser Gruppe. Siezerfällt am augenfälligsten nach der Kloakcnbildung in zwei Gruppen. DieEinen haben angcwachsenc Zähne, eine große quere Kloakcnöffnung unddarin zwei getrennte Ocffnungcn der Genitalien (also auch zwei Ruthen),ein gleichmäßigeres Schuppenkleid mit kleineren Hautknochcn, und eineschwankende Fußbildung. Hierher gehören die Schlangen (Oplüclig)und Eidechsen (8aurill): crstcre an den unverbundenen Untcrkieferhälsten,dem Mangel der Augenlider, des Brustbeins und aller äußeren Ertrcmi-tätcn kenntlich; letztere an den verwachsenen Untcrkieferhälsten, dem anwesen-den Brustbein und der ziemlich allgemeinen Anwesenheit von Augenlidernund äußeren Ertremitätcn. Die Anderen besitzen eine runde Kloakcn-öffnung, eine einfache Ruthe, plattcnförmige Hornschilder, große erweiterteHautknochen am Rumpfe, ein Brustbein, stets vollkommene Gliedmaßenmit vier bis fünf Zehen, und Augenlider. Bei den Crocodilen sind dieHautknochen des Rumpfes nicht verwachsen und die Kiefer mit eingekeiltenZähnen besetzt, bei den Schildkröten fehlen die Zähne, und die Haut-knochen des Rumpfes verwachsen unter sich, wie mit dem Skelet, zu einem