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Geschichte der Schöpfung : eine Darstellung des Entwicklungsganges der Erde u. ihrer Bewohner ; für die Gebildeten aller Stände
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schaalenlvse Eier, welche in dt'.' Regel erst nach dein Ablegen von domMännchen ausgesucht und an besondern Bnitstellen befruchtet werden.Dennoch giebt eS auch unter diesen Fischen lebendige Junge gebärende,wie z. B. die sogenannte Aalmutter (Itlmmüis vivi^-uus). Die ElaS-m obranchier sind nie von Schuppen, wohl aber mit Schildern, Stachelnoder Kalkpunkten in der Haut bedeckt, haben immer vier paarige Flossenin abdominaler Stellung und zerfallen in Haifische (8c>u:llini) undRochen (>!»,i3oki), die sieb am leichtesten durch die dort freien, hier ange-wachsenen Brustflossen unterscheiden lassen.

Die Klasse der Amphibien oder Lurche (Vm,,>>il>>3) hat kaumeine andere typische Uebereinstimmung als die schon erwähnte höhere Ent-wickelung der Gliedmaßen, welche immer von wahren geschlossenen Gürtelnauögehen, und die früher angedeuteten Unterschiede von Oberglied, Mittel-glied und Endglied besitzen, falls sie überhaupt soweit vorhanden sind, umals Gliedmaßen benutzt zu werden. Dazu gesellen sich das kalte Blut, dieunvollständig geschiedenen Herzkammern, eine ächte Lunge, die Gelenkungam Hinterhaupt und die Kloakenbildung; Momente, die vereint weder beiFische» noch bei Vögeln angetroffen werden. Jir sich aber stellen die Am-phibien zwei große Gegensätze dar, welche wir schon früher als nackte undbedeckteA m phibie n kennen gelernt haben. Die nackten folgen inder Anlage des Skelets mehr den Fischen, haben jedoch einen doppelten Ge-lenkkopf am Hinterhaupt, keinen knöchernen Kiemendeckel, selbst wenn siebeständig durch Kiemen rühmen, die allen in der ersten Zeit naeb der Ge-burt zukommen. In eben diesem Stadium zeigen sich keine Ertremitäten,erst nach der Zeit beginnen sie sich zu bilden. So lange leben alle dieseAmphibien im Wasser, und besitzen eine glatte schleimige Oberhaut ohneSchuppen und Hautknochen anderer Art: sie behalten dieselbe auch nach-dem sie das Wasser verlassen haben, und befeuchten sie mit dem Sekret zahl-reicher Hautdrüsen. Alle laichen, nach Art der Knochenfische, legen alsoviele schaalenlose Eier, die einige im Bauche ausbrüten, andere dem feuch-ten Element zur Entwickelung sofort übergeben. Eilte fußlose, schlangeu-förmige Gattung (tnieoili.-,) mit vergänglichen Kiemen und evneaven Be-rührungsflächen der Wirbelkörper beginnt die Reihe. Dann folgen dieGattungen mit bleibenden Kiemen oder Kiemenspalten (lcl>i!i;'o<I,>i,), dietheils bloß vorn (Siren), gewöhnlich auch hinten Gliedmaßen besitzen, undmit eben solchen evneaven Wirbelkörpern versehen sind. In beiden Bezie-hungen schließen sie sich an die Knochenfische an. Bei /tmillimmi, undDlonopoma sind die Kiemen versteckt; bei ll^goclitlion, DIoiioln'auelum und