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Geschichte der Schöpfung : eine Darstellung des Entwicklungsganges der Erde u. ihrer Bewohner ; für die Gebildeten aller Stände
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welche zwar ein knochenhartes Skelet, aber keine isolirten Schädclknochenbesitzen, wie ein solcher Fall bei den Pectognathen vorkonnnt, so ver-binden sie Charaktere beider Hauptgegcnsätze in sich und erschweren dadurchdie scharfe Trennung. Jndeß scheinen sic nicht bloß darin, sondern auchin anderen Punkten, mehr zu den Knorpelfischen als zu den Knochenfischenhinznncigen, indem auch ihre Rippen, die den Knorpelfischen immer fehlen,sehr klein und unvollkommen sind, oder ganz ausblciben. Selbst gewisseandere Fische, wie z. B. der Hecht, welcher entschieden den Knochenfischenangehört, haben mehrere knorpelige Schädclknochen, und verbinden dadurchdie Charaktere beider Gruppen. Weniger über ihn, als über die erwähn-ten Pectognathen, bestehen unter den Naturforschern Meinungsverschieden-heiten, ob sic zu den Knochenfischen oder Knorpelfischen gehören; weil in-deß daS gesammtc Ampere ihres Baues mehr mit dem der Knochenfischeals mit dem der Knorpelfische harmonirt, so möchte cs gerathcncr sein, siczu den Knochenfischen zu stellen. Aber auch abgesehen davon, ist dieGruppe der Ostcacanthen bei weitem die zahlreichere und bedarf ganzbesonders einer ferneren Einthcilung, welche bei ihrer großen allgemeinenUcbercinstimmung höchst schwierig ist. Cuvier wählte als ThcilungS-princip den Bau der Flosscnstrahlcn, ob sic aus einfachen Stacheln bestehen(Stachclflosser, 4eautlwpte>^»ii) oder aus gegliederten, zerschlissenenStrahlen (Weichflösser, Naloenptoi ^); allein diese Wahl gewährtsicher keine natürlichen Anhaltepunkte, wie die nähere Untersuchung baldlehrt. Finden sich doch in der Regel beide Flosscnstrahlcn an demselbenFische. Linus benutzte, wie cs scheint mit besserem Erfolg, die Stellungder B r u st - und Bauchflossen, welche die Repräsentanten der wahrenGliedmaßen sind, und gewiß durch ihre Lage Einfluß auf den Bail desThicrcs ausübcn werden. Man trifft sic bei der normalsten Entwickelungdes Fischtppus am vorderen oder Hinteren Ende der Rumpshöhle, und nenntjene deshalb Brustflossen, diese Bauchflossc n. Fische, bei denensie diese Stelle wirklich einnehmcn, nannte Linus Bauch fl osser (41,-äominoles). Rücken dagegen die Bauchflossen nach vorn, bis sie unterdie Brustflossen kommen, so entstehen die Brust fl osser (Ilmi-aciei);rücken sie noch mehr vorwärts an die Kehle, so erhält man die Kchlfl os-ser (.lugulm-es); fehlen sic, die Kahlbäuch er (4pmlos). Als einefünfte Gruppe ließen sich dann die Formen ohne alle paarigen Flossen an-sehen. Allein auch diese Einthcilung hat in der Natur keine sichere Stütze,weil cs in einer und derselben Familie mehrere Stcllungsverhältnisse, na-mentlich die drei ersten, z. B. bei den Barschen, gicbt; woraus folgt,