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früheren Thiergruppen weg, und erscheinen selbst bei den Rückgratthierennur thcilweis wieder; wichtige Umstände, welche die größere Einheit derFormen, und die minder sanften Uebcrgänge der einen Form in die anderefür alle früheren und folgenden Thiergruppen nothwendig machen. Dem:die Begriffe von Homonomität und Hctcronomität sind nur da zulässig, woder ganze Körper ein Multiplum einfacher Grundthcile ist, waö weder beiden regulären, noch bei den bisher betrachteten symmetrischen Thieren derFall war. Ihr Körper erscheint immer als eine ungeteilte Grundform,keineswegs als ein Compositum gleicher oder ungleicher Abschnitte. Aufder andern Seite werden wir bei den Rückgratthieren sofort als Grund-lage deS Körpers den heteronomcn Typus antreffen, mithin alle homono-men Gestalten völlig vermissen. Nicht ganz so verhält sich das Differcn-zirungsmoincnt, welches auf dem Anpassen des Typus an verschiedeneMedien beruhet. Dies bewirkte schon bei den Gastropodcn die Unterschiededer Lungen- und Kieinenschnecken, fand aber übrigens keine An-wendung bei allen früheren Gruppen, da sie säuuntlich, mit jener einzigenAusnahme, Wasscrbewohner sind, und ihr feuchtes Element nicht leichtverlassen. Allein die Glicdcrthicrc lind R ü ckgratthi e r c schließensich allen Medien an, und dieser Umstand weckt in ihnen die erste, wichtigsteHauptdifferenz, namentlich Unterschiede an den Bewegungsorgane», diebesonders sehr grell erscheinen müssen, weil die Bewegungsorgane cs sind,welche zunächst durch die Differenz des Mediums afficirt werden. Floße,Flügel und Fuß wurden mit ihren eigcnthümlichcn Formen durch solcheUnterschiede hervorgerufcn. Dagegen scheint die Bedingung des Parasitis-mus nur für Glicdcrthierc wichtig zu sein, weil alle Rückgratthierc eben sogut, wie alle früher betrachteten Abtheilungen des Thicrrcichcs, selbst fürihre Nahrung sorgen, und sich nicht an den Ernährungsproccß eines ande-ren Thicres anschließcn, seine Nahrungsstoffe mit für sich in Anspruchnehmend. Ein solcher Anschluß an fremde Geschöpfe verleiht dem Parasi-ten mancherlei wichtige Eigenschaften, zunächst mangelhafte Beweglichkeit,da er auf den Leib seines WohnthiereS beschränkt ist, und häufig nur inganz bestimmten Organen sich aufhält. Parasiten bedürfen ferner unvoll-kommener Ernährungsorgane, da ihre Nahrungsmittel in schon zubcreitc-ten Nahrungsstoffen bestehen; cs fehlen ihnen also häufig Nespirationsor-gane und Blutgefäße, als diejenigen Werkzeuge, welche die Bcrändcrungder Nahrungsstoffe vor der Assimilation bewirken. Dagegen haben alleParasiten, die nicht in geschlossenen Höhlen des Körpers anderer Thicrcsich aufhalten, sehr entwickelte Genitalien, weil die Bewegungen des Wohn-