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thicres und sciucr Organe das Fcsthaften der Eier des Parasiten erschwerenund ans diesem Grunde eine große Menge gleichzeitiger Nachkommen wün-schenswert!) ist. Gehen auch Tausende von ihnen unter, sicher bleibt dieWahrscheinlichkeit ihrer Entwickelung um so größer, je großer die Anzahlder Eier ist, welche sic hcrvorbringcn können. Betrachtungen dieser Artbeweisen eine allscitigc durchgreifende Gesetzmäßigkeit in der Natur undlassen Verhältnisse als nothwcndig erscheinen, die wir oft für verkehrt undüberflüssig halten. Denn geht wirklich ein Geschöpf unter der zahllosenMenge seiner Parasiten zu Grunde, was allerdings der Fall sein kann,und oft wirklich geschieht, so liegt die Schuld zum Thcil an ihm oder seinerbesonderen Individualität, da cs in seiner Macht stand, wenn cs äußereEindringlinge waren, dieselben durch schnelle Bewegungen zu verscheuchen,oder wenn sie in ihm sich bildeten, ihre abnorme Vermehrung durch regel-rechte Unterhaltung seiner vitalen Aetioucn zu hemmen Der krank-hafte Proccß, welcher die Bildung von Parasiten häufig unterstützt, istfreilich nicht durch die Willkür des Erkrankten zu heben, aber die Naturnimmt auf Kranke keine Rücksicht mehr; sic sicht in jedem Geschöpf, dasnicht in den Grenzen seiner normalen Thätigkeit bleiben kann, ein demTode verfallenes Individuum, und überläßt cs seinem Schicksal. Hier zuleiten und die lässigen oder stürmischen Organe in das gewohnte Gclciszurückzusührcn, ist allein der sorgsam pflegenden Hand des Menschen ver-gönnt worden; und daß er diese Fähigkeiten sich selbst, seiner Beobachtungund seinen Erfahrungen verdankt, lehrt die Geschichte der Heilwisscnschaftentschieden.
Wir können nunmehr die Entwickelung der Glicderthicrrcihc beginnenund werden sic möglichst kurz fassen, da die ungeheure Menge wirklicherFormen unsere Geduld erschöpfen würde, auch nur ein sehr geringer Thcilvon ihnen geologische Bedeutung hat. Selbst in der Gegenwart entziehensich die meisten durch Kleinheit ihres Körpers und versteckte Lebensweisedem gewöhnlichen Beobachter.
1) Zur näheren Erklärung dieser Behauptung will ich bemerken, daß Parasiten,die ihr Thier absolut tödten, nur bei den Glicdcrthicrcn Vorkommen und dann immervon außen cindringe» (Schlupfwespen), also abgehalten werden konnten. Die an Ortund Stelle, wo sie wohnen, entwickelten Parasiten sind in der Regel nicht letal, son-dern werden cs nur unter ungünstigen Umständen, wen» das befallene Individuum schonschwächlich war und die Bcrmehrung oder Vergrößerung der Parasiten dadurch besondersbegünstigte. —
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