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Geschichte der Schöpfung : eine Darstellung des Entwicklungsganges der Erde u. ihrer Bewohner ; für die Gebildeten aller Stände
Entstehung
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Thicreu, stört dadurch die vollständige Rcgularität der ganzen Gruppe undführt den regulären Typus in den symmetrischen über; wie es umgekehrtauch Fälle gicbt, wo symmetrische Thicrc mit einzelnen regulären Momentenauftretcn H.

Diese Verhältnisse lassen sich indeß nur im Zusammenhänge etwasgenauer verfolgen, und nöthigen uns, in die ausführlichere Darstellungdes Thicrrciches cinzugchcn. Ucbcrhaupt müssen wir demselben wohl etwasmehr Aufmerksamkeit als den Pflanzen schenken, da cs gerade die Restethierischer Wesen ganz besonders sind, welche die verschiedenen ncptunischcnSchichten der Erdrinde in ihrem relativen Alter und ihren gleichzeitigenBildungsverhältnisscn charakteristren. Indeß ist die Bedeutung der unvoll-kommenen Organismen weniger groß, weil die meisten zu zart gebaut sind,um als versteinerte Reste noch jetzt erscheinen zu können. Wir werden dahin-über sic schneller hinwcggchcn können, bei den höheren Gruppen aber destolänger verweilen müssen 2).

Die irregulären Thicre, nach ihrer früher (S. 324) besprochenenEntstehung durch Oeuerstio aeguivoca in Aufgüssen auf organische Mate-rien Jnfusions thicrc (Inkusorig) genannt, sind durchweg aus einemlockeren, maschigcn Zellgewebe gebildet, indem innere Höhlen die Stelleder Ernährungsorganc vertreten. Ein Eingang zu ihnen, der Mund, istimmer vorhanden, der After fehlt noch häufig. Ihre Bewegungen bewerk-stelligen sic durch OScillation zahlreicher Härchen, womit ihre Oberflächebekleidet ist, oder einzelner langer Fäden, die neben dem Munde sitzen(vergl. die Figuren S. 344, 3. a und S. 345). Fortpflanzungsorganclassen sich nicht sicher erkennen und scheinen unnöthig zu sein, da alle sichdurch Halbirung oder Knospenbildung vermehren. Viele haben harte,klare, durchsichtige Panzer, die vorn oder zugleich auch hinten offen sind.Zu ihnen gehören muthmaßlich die bei der Kreide schon besprochenen Fora-miniferen, aber schwerlich die richtiger dem Pflanzenreiche cinzuvcrlei-bendcn Bacillaricn (S. 258); sic spielen nur in dieser Formation oder

1) Dem Kenner bezeichne ich als Beispiele der erste» Art die Spatangidcn unter

den Seeigeln, und die Octop öden unter den Ccphalvpöden als Beispiele deszweiten Falles. ^

2) Auch bei den Thicren muß aus ähnlichen Gründen, wie bei den Pflanzen, einebildliche Darstellung im Tertc unterbleiben. Diejenigen Leser, Lenen eine genauere Kcnnt-niß aller Hauptformcn wünschenswertst erscheint, verweise ich auf meinen ZoologischenHandatlas. Berlin. 4. 7 Hefte. 18381843.