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sten Vollendung gebracht; dir gemäßigte und kalte Zone hat nur dürftigeStellvertreter der vollkommensten aller Gewächse, deren Blumen wenigstensjenen Vorbildern nur wenig nachstehcn. Ranunkeln und Wasser-lilien (iXv»>,üu>,-!>) scheinen diejenigen Gestalten zu sein, welche aus denNamen der vollendetsten einheimischen Gewächse die größten Ansprüchehaben dürften.
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Sgstem des Thierreiches. — Glieder- und rückgratlose Thierc.
Die formelle Mannigfaltigkeit der thierischen Wesen ist schon deshalbbei weitem größer, als die der Gewächse, weil nicht, wie bei letzteren,alle Thicrc nach demselben Grundtypuö gebaut sind, sondern drei ganzverschiedene Grundtypen mit mehreren abgeleiteten Hauptverschiedcnhcitenim Thicrrcichc uns begegnen. Es ist daher im Ganzen viel leichter, dieHauptabthcilungen des zoologischen Systems zu erkennen, indem die Naturselbst viel schärfere Grenzen in ihm gezogen hat, aber eben darum auchnicht möglich, die Thiere unter so allgemeinen Gesichtspunkten darzustcllen,wie cs im Pflanzenreiche geschehen kann. Denn alle Zweige, alle Blätter,alle Blumen und Früchte bestehen aus denselben, immer nur in ihren Be-ziehungen zu einander modificirten Bestandthcilen, und nie fehlt einer ganz,der zum Wesen des Thcils gehört; aber im Thicrreich hat die Natur sehrverschiedene Wege gefunden, die Bedürfnisse ihrer Geschöpfe zu befriedigen,dem Einen Organe zugetheilt, die dein Andern ganz fehlen, und selbst da,wo wir bei Thiercn denselben Organen begegnen, sie doch häufig unter sehrverschiedenen Formen uns vorgclcgt. Auf der andern Seite hat sie wesent-lich verschiedene Organe in dieselbe Form gedrückt, und es der genausten,umsichtigen Beobachtung überlassen, die Unterschiede, wie grell sic an sichauch sein mögen, ihrem Wesen nach zu entwickeln.
Dem flüchtigen Beschauer thicrischer Formen wirb zwar die Feststellungaugenfälliger Verschiedenheiten leicht erscheinen müssen, aber seinVorurtheilwirb ihn nur täuschen; denn die Mittelglieder, welche die wissenschaftlicheDarstellung nicht auölassen darf, während sic der gewöhnliche Beobachterin der Regel gar nicht kennt, oder wenigstens nicht beachtet, treten einem