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der Iik8i„g,'i<,«!; bk in unendlicher Menge auftrctenbe, als Nahrungs- undFuttcrgewächse so wichtige Fainilie der Hülsenpflanzen (koguminosoo),mit ihren hübschen, einem sitzenden Schmetterlinge ähnlichen Blüthcn, wo-hin Klee, Esparsette, Erbsen, Bohnen und Wicken als wichtigste Mitgliedergehören; dann die liebliche Gruppe der. Rosen (llosaoeoo), gleich ausge-zeichnet durch die Blumen wie durch die Früchte, welche, wie Erdbeeren,Himbeeren, Kirschen, Pflaumen, Birnen, Aepfel, ihr angehörcn; dieMyrten titHrwcLao), der Schmuck warmer Gegenden, in denen derGranatapfel, der schönste ihrer Sprößlinge, herrlich gedeiht; endlich diesonderbaren, ihrer dicken fleischigen Blätter wegen so merkwürdigen Saft-gcwächsc (8uocnlo»ti>o), welche ü» Gegensatz gegen ihren wasserreichenInhalt die trockensten Standpunkte lieben und gerade durch die Feuchtig-keit ihrer Masse den glühendsten Sonnenstrahlen widerstehen. Mauer-pfeffer (8ocl»m) und Hauslaub (86,np6iviv»m) sind in unserer Zonedie dürftigen Surrogate der prächtigen Cactcen und Kosomlu-ümibomum-Artcn, von denen das tropische Amerika und südliche Afrika eine so herrlicheFülle hcrvorgebracht hat. — Unter den Thalamopctalen eröffnen diezierlichen Nclkcngcwächsc ((lsrvoglivÜLoe) und die unscheinbaren, aberdoch so lieblichen Veil ch en (Violsiinoso) die Reihe der Formen. Gcra-nicn, Balsaminen und Sauerklccartcn (Oxalicleoo) schließen sichals nächste Verwandte daran; alle durch große Neigung zu krautartigemWüchse, wenigstens bei uns, ausgezeichnet. A h o r n c, R oßka st a n i e nund Linden folgen ihnen als baumartige verwandte Formen. Dann dieMalvcngewächse mit ihren zahlreichen, in eine Säule verwachsenenStaubgefäßen und schönen Blumen. Die Baumwollcnpflanze (kuss^pim»),ein Mitglied dieser Familie, und die dicksten Bäume der Erde (-Ulansonmo),machen sie besonders merkwürdig. Ihnen folgen die Kreuzblumen(Oueiloi'-ie) und Mvhngcwächse, wegen der seltenen, in ihren Blüthen-theilen herrschenden Grundzahl vier botanisch eben so merkwürdig, wieökonomisch wegen ihres Gehalts an nahrhaften (Kohl), öligen (Rapps),scharfen (Senf) und betäubenden (Opium) Stoffen. Als Schlußglicd derletztcnRcihe erscheinen die prachtvollen Orangengcwächsc (^uomumcoim)mit ihren ledcrartigen drüsigen Blättern, ihren schön duftenden herrlichenBlüthen und wohlschmeckenden Früchten; oder die Annonaccen, Pflanzen,die bei gleichen Eigenschaften sich durch die Form der Frucht leicht von denvorigen unterscheiden. Tulpenbaum (kiiioüenckron) und Magnoliesind ihre bekanntesten Repräsentanten. Sic gehören durchaus der wärmerenoder heißen Zone an, jene in der alten, diese in der neuen Welt zur höch-